Viertelfinale zum Saisonauftakt in Antalya

Viertelfinale zum Saisonauftakt in Antalya 2048 1365 Michael Hölter

ANTALYA – Ereignisreicher Start für Jan-Lennard Struff in das neue Spieljahr 2021: Bei den Antalya Open in der Türkei erreichte der Warsteiner das Viertelfinale, in dem er denkbar knapp gegen den Franzosen Jeremy Chardy unterlag.

Neues Jahr, neues Glück: Getreu diesem Motto startete der Warsteiner Struff im südwest-türkischen Antalya in den Pandemie-bedingt in diesem Jahr anders strukturierten Saisonstart. Bei dem ATP-250-Turnier war der Deutsche an Nummer 5 gesetzt und bekam es zum Auftakt mit dem russischen Nachwuchsspieler Pavel Kotov zu tun.

Diese Partie konnte der 30-jährige Westfale souverän über die Bühne bringen, freute er sich nach 87 Spielminuten über das 6:4, 6:3 und den Einzug in die zweite Runde. Hier sollte eigentlich der Franzose Hugo Grenier der nächste Kontrahent sein, doch der 24-Jährige musste aufgrund von Problemen am linken Bein im Vorfeld der Partie aufgeben.

Knappes aus im sechsten Duell mit Chardy

Somit ging es für Struff direkt ins Viertelfinale, in dem er erneut auf einen Franzosen traf – Jeremy Chardy. Die zuvor fünf absolvierten Matches der beiden hattest sich meistens eng zugetragen, ging Struff mit einer positiven 3:2-Bilanz in die Begegnung. Und auch dieses Mal sollte es eng zugehen: Zuerst war es der Deutsche, der nach 54 Minuten mit 6:4 die Satzführung errang. Doch Chardy konterte und egalisierte 27 Minuten später durch das 2:6. Im entscheidenden Durchgang war es zuerst der Franzose, der mit einem Break in Richtung Zielgrade marschierte, doch der Deutsche glich aus und dadurch musste der Tie-Break das Weiterkommen entscheiden.

Am Ende hatte Chardy die Siegerfaust geballt, unterlag der Sauerländer mit 8:10 im Tie-Break des dritten Satzes und verlor somit 6:4, 2:6, 6:7. Neben 45 Weltranglistenpunkten strich Struff 9.700 Euro Preisgeld ein. Anschließend verbrachte der 30-Jährige noch einige Tage bei seiner Familie, bevor es in Richtung des anstehenden Australien-Trips geht, für den die Profis eine zweiwöchige Quarantäne in Down Under verbringen werden.