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6:7, 6:4, 5:7 – Thriller ohne Happy End

HAMBURG – Hodchdramatischer Spielerverlauf, unglückliches Ende: Jan-Lennard Struff hat bei den Hamburg European Open gegen den Weltranglisten-16. Karen Khachanov ein intensives Auftaktmatch erlebt, unterlag dabei allerdings nach 2:34 Stunden knapp mit 6:7(5), 6:4, 5:7.

Bei seiner siebten Hauptfeld-Teilnahme am ATP-500-Turnier in der norddeutschen Metropole verpasste es der Deutsche, zum insgesamt dritten Mal in die zweite Runde des Wettbewerbs einzuziehen. Dabei entwickelte sich auf dem Center Court vor 2300 zugelassenen Zuschauern für den 30-jährigen Struff zuvor ein emotionaler Dreisatz-Thriller gegen den sechs Jahre jüngeren Russen.

Das Match spielte sich über weite Strecken auf Augenhöhe ab, egalisierte der Deutsche im ersten Durchgang das frühe Break zum 1:2 zum 4:4. Im kurz darauf folgenden Tie-Break hatte der Lokalmatador knapp das Nachsehen, unterlag hier 5:7.

Spannung bis zum letzten Ballwechsel

Doch der Warsteiner blieb dran, lieferte sich mit seinem Gegenüber begeisternde Ballwechsel und holte mit dem Break zum 4:3 den entscheidenden Vorteil, um nach 97 Minuten mit dem 6:4 in Sätzen auszugleichen.

Der entscheidende dritte Durchgang sollte für beide Akteure eine Achterbahn der Gefühle werden, startete der Sauerländer mit zwei abgenommenen Aufschlägen hervorragend und 3:0-führend in den Satz. Der in Moskau geborene Khachanov konterte dann jedoch und glich zum 4:4 aus. Struff sollte mit dem Break zum 5:4 einen erneuten Vorteil erspielen, doch die Nummer 16 der Welt sicherte sich die folgenden drei Spiele und nach 154 Minuten das Match. 6:7(5), 6:4, 5:7 hieß es am Ende aus Sicht des Deutschen.

Khachanov nach der Partie: „Jan-Lennard ist ein unglaublich schwieriger Gegner. Es ging hin und her und ich bin glücklich, das schwere Auftaktlos gemeistert zu haben.“