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6:1, 6:4 – Starker Struff-Erfolg reicht für Deutschland nicht

BRISBANE – Verheißungsvoll in das dritte Match gestartet, am Ende trotzdem ausgeschieden: Die deutsche Auswahl muss beim erstmals ausgetragenen ATP Cup nach der Vorrunde die Segel streichen.

Die Voraussetzungen vor der Partie waren klar: Gegen Kanada musste das Team um den deutschen Cup-Kapitän Boris Becker gewinnen, um die Chance zu bekommen, hinter Australien als eines der besten zweitplatzierten Teams weiterkommen zu können.

Jan-Lennard Struff legte mit einem bemerkenswerten 6:1, 6:4-Erfolg gegen das hochgehandelte kanadische Talent Felix Auger-Aliassime (Weltranglisten-21.) den perfekten Start hin und sicherte sich nach 74 Minuten mit insgesamt drei erzielten Breaks den Matcherfolg.

Im anschließenden Field-Interview erklärte der 29-jährige Warsteiner dann, dass er angelehnt an die Spendenaktion des australischen Profis Nick Kyrgios (200 Australische Dollar pro Ass), 2.000 Australische Dollar für die Opfer der weiterhin wütenden Buschfeuer in Australien spenden werde.

Im zweiten Match war Alexander Zverev gegen Denis Shapovalov gefordert. Doch der Kanadier behielt am Ende die Oberhand (2:6, 2:6), ehe es im Doppel um die Entscheidung des Duells ging.

Kevin Krawietz und Andreas Mies mussten sich hier allerdings Felix Auger-Aliassime und Denis Shapovalov beugen, sodass die Deutschen am Ende mit 1:2 unterlagen und in der Gruppe F das Weiterkommen verpassten.

Für Struff geht es als nächstes zum ATP-Turnier im südaustralischen Adelaide, das in der kommenden Woche ausgetragen wird, ehe in 13 Tagen die Australian Open in Melbourne beginnen werden.