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0:2 – Struff und Deutschland: Aus im Viertelfinale

MADRID – Die Matches von Jan-Lennard Struff im Rahmen der Davis Cup Finals in der spanischen Hauptstadt Madrid standen vor allem für eines: Spannung! Nachdem der 29-jährige Deutsche zum Auftakt in einem hart umkämpften Duell mit Argentiniens Diego Schwartzman 6:3, 7:6(8) die Oberhand behielt, musste er sich gegen den starken Chilenen Christian Garin hauchdünn mit 6:7(7), 7:6(7), 6:7(8) geschlagen geben.

Und auch im folgenden Viertelfinale gegen Großbritannien waren es Tie-Breaks, in denen Struff unterlegen war. Nachdem Philipp Kohlschreiber zuvor Kyle Edmund 3:6, 5:7 unterlag, hätte Struff für das gewünschte Weiterkommen gegen Daniel Evans gewinnen müssen, um die Chancen zu wahren. In 2:21 Stunden beendete Evans allerdings die deutschen Hoffnungen, unterlag der Warsteiner letztlich mit 6:7(6), 6:3, 6:7(2).
Damit muss das Team um Kapitän Michael Kohlmann auch im kommenden Jahr, am 06./07. März gegen Weißrussland, wieder in der Qualifikation zu den Davis Cup Finals antreten.

Die Briten, die am Samstag im Semi-Finale gegen Spanien mit 1:2 verloren, sind dagegen wie die anderen Halbfinalisten bereits für das kommende Jahr qualifiziert.

Struff bilanzierte das neu formierte Turnier: „Es war interessant. Es gibt ein paar Dinge, die noch geändert werden müssten. Zum Beispiel die Möglichkeit, das eine Mannschaft nach einem vorzeitigen Sieg im Doppel nicht mehr antreten muss. Ansonsten war es ein cooles Event, auch wenn leider nicht so viele Fans vor Ort waren.“