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3:0 – Kohli, Struffi und KraMies bezwingen Argentinien zum Auftakt

MADRID – Auftakt nach Maß für das Deutsche Davis-Cup-Team bei den Finals in der spanischen Hauptstadt Madrid. Gegen die „nominell stärkeren Argentinier“ (Struff) fuhr das Team um Kapitän Michael Kohlmann in drei hochspannenden Matches einen immens wichtigen 3:0-Erfolg ein.

Den Auftakt machte Philipp Kohlschreiber, der gegen Guido Pella (ATP #25) mit 1:6, 6:3, 6:4 gewinnen konnte und für eine hervorragende Ausgangslage sorgte.

Drei spannende Duelle

Auch Struff zeigte sich gegen seinen Kontrahenten, Diego Schwartzman, aufgelegt. In einer hochspannenden Begegnung setzte sich der Warsteiner mit 6:3, 7:6 (10:8) gegen den wuseligen Weltranglisten-14. durch. Dabei stockte den Fans in der gut besuchten und mit dutzenden lautstarken argentinischen Anhänger besetzte Halle mehrfach der Atem, ging es vor allem Ende des zweiten Satzes häufig hin und her.

Am Ende feierte der Warsteiner dann aber nach 109 Minuten seinen 6:3, 7:6(8)-Erfolg, der das zwischenzeitliche 2:0 für die Deutsche Auswahl bescherte.

Historischer Tie-Break

Schließlich war es das Doppel Krawietz/Mies, dass gegen Gonzalez/Mayer historisches erreichte: KraMies setzte sich im längsten Tie-Break der Davis-Cup-Geschichte mit 20:18 durch, um nach 3:18 Stunden mit 6:7, 7:6, 7:6 das 3:0 für Deutschland perfekt zu machen.

Am Donnerstag geht es für die Deutschen gegen Chile, das am Dienstag gegen Argentinien unterlag.