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Auf zu den Davis Cup Finals in Madrid – „Bin gespannt auf das Turnier“

MADRID – Debüt-Veranstaltung im Davis Cup: In der kommenden Woche werden die „Finals“ des reformierten Länder-Wettbewerbs in der spanischen Hauptstadt Madrid ausgetragen. 18 Mannschaften, darunter auch die deutsche Delegation um den Warsteiner Jan-Lennard Struff, werden ab dem kommenden Montag nach der berühmten silberfarbenen Trophäe wetteifern.

Nachdem bis im vergangenen Jahr 2018 der Davis Cup im K.o.-Modus mit 16 Mannschaften sowie Heim- oder Auswärtspartien ausgetragen wurde, ging es in diesem Jahr Anfang Februar für 24 Mannschaften in einem Best-of-Five-Duell um das anstehende Finale in Madrid. Die deutsche Auswahl qualifizierte sich durch einen deutlichen 5:0-Erfolg gegen Ungarn wie auch elf weitere Mannschaften. Neben den zwölf Qualifikanten werden die vier Halbfinalisten des Vorjahres sowie die Wildcard-Inhaber Argentinien und Großbritannien in sechs Dreier-Gruppen ab Montag um das Weiterkommen kämpfen.

„Gehe neutral an das neue Turnierformat“

Jan-Lennard Struff

Der Warsteiner Jan-Lennard Struff ist hinsichtlich des neuen Wettbewerbs-Modus’ unvoreingenommen: „Ich gehe neutral an das neue Turnierformat ran. Ich bin sehr gespannt wie es wird. Ich möchte das Turnier nicht schon im Vorfeld verurteilen, ohne es selbst erlebt zu haben.“

Im Zirkus der Tennisprofis ist die Terminierung der Endrunde umstritten, findet sie eine Woche nach den ATP World Tour Finals statt, bei denen sich die acht besten Profis des Planeten in einer Art Weltmeisterschaft messen.

Dadurch werden einige Teams beim Davis Cup nicht ihr nominell stärkstes Aufgebot stellen, wird Deutschland beispielsweise ohne Alexander Zverev an den Start gehen.

Doch auch der dadurch an die erste deutsche Position gerückte Struff hat in diesem Jahr oftmals bewiesen, den Top-Spielern gefährlich werden zu können, schlug er 2019 fünf Mal Top-Ten-Spieler, erreiche er außerdem neue Karriere-Hochs.

Messen werden sich die Deutschen mit den Südamerikanern aus Argentinien und Chile. Struff bewertete die Kontrahenten der Gruppe C im Vorfeld: „Argentinien ist nominell die beste Mannschaft. Aber ich glaube, dass wir unsere Chancen bekommen werden. Im Vergleich mit Chile würde ich uns auf einer Ebene sehen. Vielleicht haben wir im Doppel leichte Vorteile.“

„Wollen die Gruppe gewinnen.“

Jan-Lennard Struff

Die Zielsetzung ist für den 29-Jährigen aber klar: „Wir wollen als Team performen, wollen alle das Beste geben und die Gruppe gewinnen.“

Nachdem Struff vor knapp zwei Wochen beim ATP-Masters in Paris-Bercy sein letztes Wettkampf-Match bestritt, genoss er die Zeit mit der Familie, besuchte unter anderem das Champions-League-Spiel „seines“ BVB gegen Inter Mailand, trainierte aber weiterhin, um für die Davis Cup Finals gewappnet zu sein. „Ich bin gespannt und freue mich, wie sich das Turnier entwickeln wird“, meinte der Warsteiner abschließend.

Das deutsche Team um Kapitän Michael Kohlmann wird am Freitag (15.11.) neben Struff mit Philipp Kohlschreiber, Dominik Koepfer sowie dem Doppel Kevin Krawietz und Andreas Mies in die spanische Hauptstadt reisen.