Official Website of Jan-Lennard Struff

Back to Homepage
7:6, 3:6, 7:5 – Riesen-Erfolg gegen Titelverteidiger Khachanov bei Paris-Masters

PARIS – Dienstagmittag-Thriller auf der Center Court des ATP-Masters in Paris-Bercy: In der zweiten Runde des letzten ATP-Turnier des Jahres (abgesehen von den Tour Finals) lieferte sich Jan-Lennard Struff ein hart umkämpftes Duell mit dem Weltranglisten-Achten und Turnier-Vorjahressieger Karen Khachanov.

Im insgesamt vierten Aufeinandertreffen (1:2-Bilanz aus Sicht des Deutschen) präsentierten sich beide Akteure gut aufgelegt und boten den Zuschauern in der französischen Hauptstadt ein Duell auf Augenhöhe.

Im ersten Durchgang gab sich keiner der beiden Profis bei eigenen Aufschlägen die Blöße, sodass es nach 38 Minuten in den Tie-Break ging. Hier war es der Deutsche, der dank zweier Mini-Breaks das 7:5 holte, und damit den ersten Satz mit 7:6(5) gewann.

Umkämpfter Fight zur Mittagszeit

Zweites Aufeinandertreffen in diesem Jahr: Karen Khachanov und Struff. Fotos: Hölter

Im zweiten Spielabschnitt war es dann der 23-jährige Russe, der mit einem abgenommenen Aufschlagspiel einen entscheidenden Vorteil erzielen konnte, auf den der sechs Jahre ältere Deutsche keine Antwort mehr geben konnte – 3:6 und Satzausgleich nach 77 Spielminuten.

Der entscheidende Durchgang bot dann das gleiche Maß an Spannung. Den ersten Punch erspielte sich Struff, dem sich bei 2:1-Führung zwei Breakmöglichkeiten boten. Die zweite verwertete der Warsteiner, um das 3:1 auf die Habenseite zu bekommen. Allerdings antwortete der russische Vorjahressieger prompt und konnte per Re-Break umgehend egalisieren.

Im Achtelfinale gegen Berrettini oder Tsonga

Fortan zeigten sich beide Akteure bei ihren Servicegames sicher – bis zur 6:5-Führung Struffs nach 119 Minuten. Mit teils bravourösen Aktionen erkämpfte sich der Warsteiner einen Breakball, der gleichbedeutend mit einem Matchball war.

Aufschlag Khachanov durch die Mitte. Struff retourniert in die rechte untere Spielfeld-Ecke kurz vor die Grundlinie. Khachanov streckt sich, bringt den Ball in hohem Bogen zurück. Der Ball springt kurz vor der Grundlinie auf, Struff visiert zum Überkopf-Schlag an und trifft das Spielgerät optimal. Der Filzball geht mit leichtem Linksdrall erneut genau in die rechte untere Ecke. Keine Chance für Khachanov. Game, Set and Match Jan-Lennard Struff!

Struffs fünfter Top-Ten-Win in diesem Jahr bugsiert ihn in die dritte Runde des Masters, in der der hochgehandelte Italiener Matteo Berrettini oder der nach einer Verletzung zurückgekehrte Jo-Wilfried Tsonga warten werden.