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4:6, 6:7 – de Minaur in Basel fast fehlerfrei, Nishioka Auftakt-Kontrahent in Paris

BASEL – Knappes und bitteres Viertelfinal-Aus für Jan-Lennard Struff! Der Warsteiner unterlag am Freitagabend (25.10.) dem Weltranglisten-28. Alex de Minaur aus Australien mit 4:6, 6:7 und verpasste damit nach hart umkämpften 102 Minuten den Einzug ins Halbfinale.

Dabei präsentierte sich der 29-jährige Deutsche insgesamt in einer guten Form: Nach den ohne kassiertes Break und ohne Satzverlust gewonnenen Duellen gegen Miomir Kecmanovic (Serbien / 6:4, 6:2) und Henri Laaksonen (Schweiz / 6:3, 6:4) ging der Sauerländer mit breiter Brust in das insgesamt zweite Duell mit dem 20-jährigen Nachwuchsakteur. De Minaur hatte Struff im bislang einzigen Aufeinandertreffen in Indian Wells 2018 mit 3:6, 7:6, 7:6 besiegen können – und auch in der Partie in Basel ging es knapp zu.

Allerdings gab es auf Seiten des Deutschen ein frühes Break zu monieren, gab der Warsteiner nach sieben gespielten Minuten sein Aufschlagspiel zum 1:2 ab. Aber auch der Tennisprofi von der Südhalbkugel zeigte sich in seinem zweiten Servicegame nicht gefestigt und kassierte das umgehende Re-Break.

Umkämpftes Duell am Freitagabend in Basel

Mit dem errungenen Ausgleich im Rücken musste sich der Sauerländer seinem Kontrahenten allerdings ein weiteres Mal geschlagen geben, als dieser das Break zum 3:4 erzielte und damit den entscheidenden Vorteil im ersten Durchgang erzielen konnte.

Zwar konnte Struff beim Stand von 3:5 noch zwei Satzbälle abwehren, doch nach 42 gespielten Minuten sicherte sich der fast fehlerfrei agierende Youngster auf der Gegenseite die Satzführung.

Im zweiten Durchgang zeigten sich beide Spieler konstanter, musste lediglich Struff eine Breakmöglichkeit beim Stand von 1:1 abwehren.

Mit begeisternden Ballwechseln wurden die Besucher in Basel bestens unterhalten, sorgte die Begegnung insgesamt für einen hohen Spannungsgrad. So ging es nach 93 Spielminuten in der Rheinstadt in den leistungsgerechten Tie-Break.

Hier sicherte sich der Australier das erste Mini-Break zum 1:3, das Struff kurz darauf zum 3:4 egalisierte. Doch mit einem weiteren abgenommenen Aufschlag entschied de Minaur den Tie-Break und damit die Partie für sich.

Bei Masters in Paris gegen Nishioka

Struff, der nach der Partie seinem Gegner am Netz anerkennend gratulierte, streicht für seinen Einzel-Auftritt in Basel 90 Weltranglistenpunkte sowie ein Preisgeld von 57.280 Euro ein.

Getreu dem Sportler-Motto „nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ geht es für den Warsteiner umgehend in Paris weiter, wo er ab Montag im letzten ATP-Turnier des Jahres um weitere Weltranglistenpunkte kämpft. Gegner wird hier der japanische Qualifikant Yoshihito Nishioka sein, die Partie ist als zweite nach 11 Uhr auf Court 1 terminiert. Im Doppel geht’s an der Seite des Polen Hubert Hurkacz gegen das Weltklasse-Dup Kontinen/Peers.