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3:6, 4:6 – Zu viele ungenutzte Breakchancen: Aus im Viertelfinale

ANTWERPEN – Bei der dritten Teilnahme erstmals das Viertelfinale verpasst: Jan-Lennard Struff hat bei den European Open im belgischen Antwerpen (ATP 250) sein Zweitrunden-Duell gegen den US-Amerikaner Frances Tiafoe in zwei Sätzen mit 3:6, 4:6 verloren.

Für den Sauerländer hatte sich das Turnier in der nordbelgischen Hafenstadt in der Vergangenheit als gutes Pflaster erwiesen. Bei seinen bisher einzigen beiden Teilnahmen 2016 und 2018 erreichte der Deutsche jeweils das Viertelfinale, in diesem Jahr ist für den aktuell 41. der Weltrangliste allerdings bereits nach dem Achtelfinale Schluss.

Nach seinem Auftakterfolg gegen Gregoire Barrere (6:2, 6:1) konnte der 29-jährige Westfale gegen den hochgehandelten Nachwuchsakteur aus den USA seine Chancen nicht nutzen.

Satte sechs Möglichkeiten boten sich dem Warsteiner, seinem Kontrahenten im ersten Durchgang einen Aufschlag abzunehmen. Sein Gegenüber konnte allerdings alle Breakbälle abwehren und sicherte sich selbst das Struff-Aufschlagspiel zum 2:4.

Diesen Vorteil brachte Tiafoe durch, um nach 35 Minuten die Satzführung zu erzielen – 4:6 aus der Sicht des Deutschen.

Auf Antwerpen folgt Basel

Der US-Amerikaner, der in der Weltrangliste aktuell auf Platz 53 gelistet ist, lieferte sich auch im zweiten Durchgang einen intensiven Schlagabtausch mit dem Deutschen. Beide nahmen dem jeweiligen Gegenüber früh im zweiten Satz ein Aufschlagspiel ab, ehe Tiafoe mit dem Break zum 2:3 den erneut entscheidenden Vorteil erspielte.

Nach 78 Minuten musste sich der Warsteiner 3:6, 4:6 geschlagen geben und seinem Kontrahenten zum Einzug ins Viertelfinale gratulieren.

Mit 20 Weltranglistenpunkten im Gepäck visiert Struff als nächstes die Swiss Indoors in Basel (ATP 500) an.