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7:5, 6:4 – Struff bezwingt gesetzten Shapovalov zum Rasen-Auftakt

STUTTGART – Die Umstellung von Sand auf Rasen ist Jan-Lennard Struff am Dienstagmittag beim MercedesCup in Stuttgart hervorragend gelungen. Beim 7:5, 6:4-Erfolg gegen den an 8 gesetzten Kanadier Denis Shapovalov präsentierte sich der Warsteiner stark und konnte beim dritten Aufeinandertreffen innerhalb von 57 Tagen gegen das hochgehandelte Talent (Weltranglisten-25.) den dritten Matcherfolg feiern.

Dabei musste die Begegnung, die eigentlich für Montagnachmittag (10.06.) ab 15 Uhr angesetzt war, aufgrund anhaltenden Regens auf Dienstag verlegt werden. Für Struff , der aktuell als Weltranglisten-38. seine höchste Platzierung innehat, kein Problem.

Struff: “ Mussten ein paar Dinge anders machen“

Großes Talent: der Kanadier Denis Shapovalov.

Denn unbeeindruckt von den Wetterstrapazen des Vortages zeigte sich der Warsteiner gegen Shapovalov wie bereits beim 5:7, 6:3, 6:1-Sieg in Monaco oder dem jüngsten Erstrunden-Erfolg bei den French Open (7:6, 6:3, 6:4) bestens aufgelegt und konnte neben seinen guten Aufschlägen abermals durch ein starkes Returnspiel beeindrucken. Durch zweiteres kam er im ersten Durchgang zu drei Breakbällen, von denen er den letzten zur wichtigen 6:5-Führung nutzen konnte.

Auf die kurz darauf folgende 7:5-Satzführung ließ der Deutsche ein neuerliches Break zum 1:0 folgen, das er den kompletten zweiten Satz über verteidigen sollte. So wehrte der Warsteiner anschließend vier Breakmöglichkeiten ab, ehe er nach 85 Minuten im insgesamt vierten Aufeinandertreffen mit dem Kanadier den dritten Sieg einfuhr.

In zweiter Runde gegen Vorbereitungspartner Kecmanovic

Struff bilanzierte: „Das erste Rasenmatch ist immer schwierig. Nach meiner Ankunft waren die ersten Schläge eine Katastrophe. Mittlerweile fühle ich mich aber schon deutlich besser auf dem Untergrund. Im Match heute habe ich versucht, den 2. Aufschlag aggressiver zu spielen und damit zu überraschen. Denis und ich hatten in den letzten zwei Monaten schon zwei Mal gegeneinander gespielt. Deshalb wussten wir, wie der andere spielt und mussten ein paar Dinge anders machen. Das ist mir sehr gut gelungen. Auf Rasen ist derjenige im Vorteil, der die Action übernimmt.“

In der nächsten Runde trifft der Deutsche jetzt auf den 19-jährigen Serben Miomir Kecmanovic, der in seiner ersten Runde Philipp Kohlschreiber bezwingen konnte. Struff dazu: „ich kenne ihn durch unser gemeinsames Vorbereitungs-Trainingslager auf Teneriffa im vergangenen Winter. Wir hatten da eine tolle Zeit zusammen, er ist ein unglaublich netter und angenehmer Typ. Ich muss gegen ihn sehr gut retournieren und auch meinen Aufschlag möglichst gut durchbringen.“

Photocredit: MercedesCup