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6:3, 6:7, 3:6 – Nach Erfolgen über Dimitrov und Cilic: Knappes Aus für Struff

ROM – Beim Gedanken an die italienische Hauptstadt Rom fallen den meisten Menschen häufig positive Attribute ein: Pizza, Pasta, eine historische Stadt und oftmals ein besseres Wetter als in weiten Teilen Mitteleuropas. Doch gerade der letzte Punkt war am Mittwoch hauptverantwortlich dafür, dass die Organisatoren der Internationali BNL D’Italia, ein Turnier der ATP-Masters-Serie, den ganzen Turniertag streichen mussten. Durchgehender Dauerregen sorgte dafür, dass die angesetzten Duelle sowie die nächsten Runden allesamt am Donnerstag ausgetragen werden mussten.

Auch der Warsteiner Tennisprofi Jan-Lennard Struff war nach seinem herausragenden 6:4, 6:7, 6:3-Erfolg gegen die ehemalige Nummer 3 der Welt, Grigor Dimitrov, am Donnerstagmittag gefordert. Gegen den US-Open-Sieger von 2014 und die aktuelle Nummer 10 der Welt, Marin Cilic, gelang dem Warsteiner dabei ein bemerkenswertes Match. In nur 67 Minuten bezwang der Deutsche den Kroaten, der im 30-minutigen ersten Satz zwei Breaks kassierte und auch im zweiten Durchgang keine Antworten auf das Spiel von Jan-Lennard Struff fand. Nachdem der Warsteiner dem Balkan-Akteur drei weitere Aufschlagspiele abnahm, dabei selbst einen Service abgab, konnte er sich nach 67 Minuten über den erstmaligen Einzug in die dritte Runde des ATP-Masters in Rom freuen.

US-Open-Finalisten von 2014 als Struff-Gegner am Donnerstag

Hier traf der Deutsche dann erstmals in seiner Karriere auf den Japaner Kei Nishikori, Nummer 6 der Weltrangliste, der in besagtem US-Open-Finale 2014 Marin Cilic unterlag. Nishikori hatte am Donnerstagvormittag den US-Amerikaner Taylor Fritz ebenfalls glatt besiegen können und dabei in 72 Minuten mit 6:2, 6:4 gewonnen.

Rund fünf Stunden nachdem Struff das Weiterkommen gegen Cilic feierte, begann das europäisch-asiatische Duell nach kurzfristiger Umverlegung auf Court 1 der Anlage in Rom.

Mit einem Ass in die Partie gestartet legte der Warsteiner optimal los, ehe er mit dem Break zum 3:1 den ersten Vorteil erringen konnte. Es sollte der einzige abgegebene Aufschlag im ersten Satz sein. Der Warsteiner verteidigte diesen Vorsprung fortgehend, sodass er wie im ersten Match des Tages nach exakt 30 Minuten den ersten Satz gewinnen konnte.

In der Folge zeigten die beiden Akteure Probleme bei ihren Services. Nach dem 2:2 gaben beide Spieler bis zum 5:5 jeweils drei Aufschlagspiele in Serie ab. Im kurz darauf folgenden Tie-Break war dann aber der Weltranglisten-Sechste aus Japan der erfolgreichere Mann auf dem Platz. Nishikori kam über 0:4, und 1:6 zum 2:7 im Tie-Break und glich dadurch nach 85 Minuten in Sätzen aus.

Auch im dritten Durchgang ergaben sich Breakmöglichkeiten. Doch während der Asiate drei der vier Chancen von Struff abwehren konnte, gab der Warsteiner drei Aufschläge ab. Nach 2:08 Stunden musste der Deutsche seinem Kontrahenten aus Fernost dann zum 6:3, 6:7, 3:6 und dem gleichbedeutenden Einzug ins Viertelfinale gratulieren.

Vater Dieter Struff analysierte: „Jan kommt dank der konstant guten Leistungen gegen Topspieler in den letzten Wochen erstmals in seiner Karriere auf über 1000 Punkte. Dadurch wird er in der kommenden Woche als 44. der Weltrangliste wieder auf seinem Karrierehoch stehen.“

Um genau zu sein wird der Warsteiner mit den in Rom errungenen 90 Punkten insgesamt 1035 Punkte aufweisen. Zudem kassiert er für das Erreichen der dritte Runde 64.225 Euro. In der kommenden Woche wird Struff dann bei keinem Turnier aufschlagen und sich stattdessen auf das anstehende Turnier von Roland Garros, besser bekannt als French Open, vorbereiten.