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1:6, 1:6 – Aus bei BMW Open: „Diese Niederlage tut weh“

MÜNCHEN – 25 Grad und wolkenfreier Himmel am vergangenen Freitag in Barcelona; acht Grad und durchgehender Dauerregen für die eigentlich am Montag angesetzte Erstrundenpartie in München: Die Diskrepanz zwischen den äußeren Bedingungen hätte für den Warsteiner Berufstennisspieler Jan-Lennard Struff kaum größer sein können.

Zwar wurde die Begegnung gegen Thiago Monteiro aus Brasilien aufgrund anhaltenden Dauerregens am Montagnachmittag nicht begonnen und auf Dienstag verlegt, doch in der bayrischen Landeshauptstadt fiel der BMW-Open-Auftakt für Struff auch am Folgetag ins Wasser.

Probleme, ins Spiel zu finden

Gegen den brasilianischen Qualifikanten fand der Warsteiner zu keiner Zeit in sein Spiel. Der Deutsche musste schon frühzeitig ein Break seines ingesamt stark und fast fehlerfrei agierenden Kontrahenten hinnehmen und konnte zu keiner Zeit an seine Leistungen der Vorwoche anknüpfen.

Neben dem deutlichen Temperaturunterschied macht sich für die Profis in München allerdings auch der Höhenunterschied im Flug und Absprungverhalten der gelben Filzbälle bemerkbar. Während Barcelona offiziell 12 Meter über dem Meeresspiegel liegt, sind es in München deren 519.

Diese Tatsache wird beim gestrigen Match nicht der entscheidende Faktor gewesen sein, doch Monteiro wirkte nach seinen bemerkenswerten Quali-Erfolgen gegen die gesetzten Ramos-Vinolas und Rublev deutlich besser auf dem Center Court angekommen.

Auf München folgt Madrid

So musste Struff nach 22 Minuten den 1:6-Satzrückstand hinnehmen, hoffte aber, im zweiten Durchgang besser in die Begegnung zu finden. Nach seinem durchgebrachten Aufschlagspiel zum 1:0 erzielte der unglücklich agierende Sauerländer allerdings kein Spiel mehr und musste nach 52 Minuten eine bittere Niederlage einstecken.

Nach der Partie äußerte sich der Warsteiner: „Es fühlt sich nicht gut an. Während mein Gegner kaum Fehler gemacht hat, sind meine Schläge verpufft. Der Unterschied zu letzter Woche war heute deutlich spürbar. In Barcelona waren die Courts aufgrund der Bedingungen deutlich schneller. Diese Niederlage tut weh, aber es hindert mich nicht, weiter an meinen Zielen zu arbeiten.“

Nach der Rückreise in die Heimat geht es für den Westfalen zum Ende dieser Woche nach Madrid, wo in der kommenden Woche das nächste Masters-Turnier (ATP 1000) stattfindet.