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6:4, 3:6, 6:2 – Struff nach Erfolg über Tsitsipas im Viertelfinale gegen Nadal

BARCELONA – An der spanischen Mittelmeerküste mausert sich Jan-Lennard Struff mehr und mehr zum Favoritenschreck. Nachdem er am Dienstag in der zweiten Runde den an 10 gesetzten Belgier David Goffin bezwingen konnte, folgte am Donnerstag im Achtelfinale der Erfolg gegen den an 5 gesetzten Weltranglisten-Achten Stefanos Tsitsipas. Damit beschenkte sich der Warsteiner an seinem 29. Geburtstag für das Viertelfinale mit seinem ersten Aufeinandertreffen mit dem vielleicht besten Sandplatz-Spieler aller Zeiten – Rafael Nadal.

Auf dem Weg dahin musste er sich allerdings in der Runde der letzten 16 erst einmal dem Griechen Tsitsipas stellen, gegen den er in den beiden Duellen zuvor noch keinen Satzgewinn feiern konnte.

Doch der Deutsche zeigte am frühen Donnerstagabend in Barcelona eine begeisternde Partie und stellte sein Gegenüber zusehends vor Probleme. Das Resultat: Der 6:4-Satzgewinn dank eines erzielten Breaks.

Im zweiten Durchgang tat der 20-jähriger Kontrahent es dem Warsteiner aber gleich. Tsitsipas sicherte sich ein Aufschlagspiel des Sauerländers, der den Satzausgleich hinnehmen musste.

Im entscheidenden dritten Durchgang produzierte der Deutsche dann aber sichtlich weniger Fehler als sein Gegenüber und war vor allem bei den Returnspielen bemerkenswert stark.

Debüt-Duell mit Rafael Nadal am Freitagnachmittag

So ergab sich nach 109 Spielminuten der erstmalige Einzug ins Viertelfinale von Barcelona, wo am Freitagnachmittag im dritten Match nach 12.30 Uhr kein Geringerer als Rafael Nadal wartet. Der 32-jährige Spanier erspielte sich in seiner bisherigen Karriere 80 (!) Titel im Einzel, konnte dabei satte 17 Grand-Slam-Erfolge feiern und dabei elf Mal die French Open (Roland Garros) gewinnen. Nadal ist aktuell die Nummer 2 der Welt und bei dem Turnier in Barcelona, das er elf Mal gewinnen konnte, an Position 1 gesetzt.

Für den Einzug in die Runde der letzten Acht bekommt Struff 90 Weltranglistenpunkte, die ihn in der kommenden Woche zurück in die Top-50 bringen (aktuell 51.).