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5:7, 6:3, 6:1 – Struff schlägt Shapovalov in Monte-Carlo!

MONTE-CARLO – Die Côte d’Azur im Hintergrund, der Geldadel auf den Rängen und die Elite auf den Sandplätzen: Das ATP Masters im Mittelmeer-Stadtstaat Monaco ruft in jedem Jahr die Topspieler der ATP World Tour zum ersten Masters-Turnier (ATP 1000) auf dem roten Untergrund auf den Plan. Wieder mit von der Partie: der Warsteiner Jan-Lennard Struff.

Nachdem der 28-Jährige am Sonntagabend mit Ben McLachlan im Doppel angetreten war und gegen das an fünf gesetzte Duo Marach/Pavic mit 7:5, 6:7(4), 9:11 denkbar knapp ausgeschieden war, traf er am Montagmittag auf das hochgehandelte kanadische Talent Denis Shapovalov. Die Nummer 20 der Welt, die gleich der Zahl seiner Ranglistenplatzierung den 20. Geburtstag feierte, traf an seinem Ehrentag zum zweiten Mal auf den Deutschen Struff.

Im ersten Duell hatte der Europäer beim ATP 500 in Tokio eine knappe 6:4, 6:7, 4:6-Niederlage auf Hartplatz hinnehmen müssen. Am Montagmittag wollte der Warsteiner nicht nur zur Revanche ansetzen, sondern auch an seine starke Leistung in den vergangenen beiden Jahren in Monte-Carlo anknüpfen. Beide Male hatte der Warsteiner die dritte Runde erreichen können, beide Male allerdings nicht in der ersten Runde gegen gesetzte Gegner antreten müssen.

Struff: „Anfangs ein durchwachsenes Spiel“

Wie bereits im vergangenen Herbst gestaltete sich auch die Begegnung zwischen dem an 15 gesetzten Shapovalov und Struff auf Augenhöhe. Das kanadische Talent zeigte sich im ersten Durchgang, der geprägt durch ausgelassene Breakmöglichkeiten auf beiden Seiten war, in der entscheidenden Phase fehlerfreier und konnte nach 56 Minuten mit 5:7 die Satzführung erzielen.

„Das Spiel war anfangs sehr durchwachsen“, analysierte Struff und führte aus: „Man hat gemerkt, dass es für uns beide das erste Sandplatz-Match in diesem Jahr war. Wir haben beide viele Fehler gemacht. Aber dann bin ich besser reingekommen, habe aggressiver gespielt und die Fehler reduziert.“
Das spiegelte sich auf dem direkt am Mittelmeer gelegenen Center Court für den Sauerländer in einem starken zweiten Durchgang wider. Zwar konnte der Nordamerikaner Struffs schnelle 2:0-Führung mit einem Re-Break egalisieren, doch der Deutsche zeigte auch in der Folge eine starke Aufschlag- und Return-Performance. Dadurch konnte er die Breaks zum 4:3 und 6:3 erzielen, die den verdienten Satzausgleich nach 89 Minuten zur Folge hatten.

Im dritten Durchgang war der Warsteiner gegen das Geburtstagskind der überlegene Akteur. Dank zwei erzielter Breaks brachte sich die aktuelle Nummer 44 der Weltrangliste in die komfortable Position, mit einem 5:1 im Rücken zum Matchgewinn zu servieren. Struff brachte seinen Aufschlag durch und fuhr nach 118 Minuten einen seiner größten Erfolge ein.

Struff vor zweiter Runde: „Möchte Erfolg gegen Dimitrov wiederholen“

In der zweiten Runde trifft Jan-Lennard Struff auf den Bulgaren Grigor Dimitrov, der sich in seiner ersten Runde mit 7:5, 6:4 gegen den Italiener Matteo Berrettini durchsetzte. Gegen Dimitrov konnte der Warsteiner vor zwei Jahren an gleicher Stelle und ebenfalls in der zweiten Runde einen nennenswerten Dreisatzerfolg feiern.

Struff bilanzierte nach der Partie und blickte voraus: „Es ist wunderschön hier, für mich ist es eines der schönsten Turniere auf der Tour und ich spiele gerne auf Sandplätzen. Das sonnige Wetter und die steigenden Temperaturen haben mein Spiel begünstigt. Gegen Grigor möchte ich meinen Erfolg von vor zwei Jahren wiederholen. Ich darf mir aber nicht mehr so viele Fehler wie heute leisten.“