Official Website of Jan-Lennard Struff

Back to Homepage
6:3, 6:1 – Struff bezwingt Alexander Zverev in Indian Wells!

INDIAN WELLS – Beeindruckender Auftritt von Jan-Lennard Struff in Indian Wells! Der Warsteiner feierte am Montagabend deutscher Zeit gegen die deutsche Nummer Eins, den Weltranglisten-Dritten Alexander „Sascha“ Zverev, einen seiner größten Karriere-Erfolge und zieht erstmals in die vierte Runde des renommierten ATP-Masters in Kalifornien ein.

Bei seinem Debüt auf dem Center Court der Anlage von Indian Wells stellte sich der Warsteiner einer 0:5-Bilanz gegen den gebürtigen Hamburger Zverev. „Nach den letzten Duellen gegen Sascha wusste ich, dass ich aggressiver spielen musste, um eine Chance auf das Weiterkommen zu haben“, meinte Struff, der diese Aggressivität nach zwei abgewehrten Breakbällen zum Auftakt auch auf den Hartplatz bringen konnte.

Neben einem starken Service brillierte der Sauerländer durch sein gutes Returnspiel, das ihm bei eigener 2:1-Führung drei Breakchancen ermöglichte, die sein Gegenüber vorerst noch abwehren konnte, bevor Struff bei 3:2-Führung dann zupacken konnte und das Break einfuhr. Diesen Vorsprung konnte der Warsteiner halten, um nach 38 Minuten den ersten Satzball zu erspielen. Zverev konnte diesen kurios mit Hilfe der Netzkante abwehren, ehe Struff zwei Breakmöglichkeiten gegen sich hatte. Doch beide abgewehrt machte der Warsteiner nach 43 Minuten den Sack im ersten Satz zu, um mit 6:3 in der Partie vorne zu liegen.

Im zweiten Durchgang nutzte der Südwestfale dann die Schwächephase seines Kontrahenten und zog sein druckvolles Spiel weiter durch. Die Breaks zum 1:0, 4:1 und 6:1 sorgten nach 70 Spielminuten dafür, dass Jan-Lennard Struff nach dem Sieg gegen Stanislas Wawrinka im Oktober 2016 zum zweiten Mal in seiner Karriere einen Top-Drei-Spieler schlagen konnte.

„Happy, dass ich in die vierte Runde eingezogen bin“

Struff nach der Partie gegen Alexander Zverev

Struff bilanzierte: „Es war nicht zu erwarten, dass das Spiel so gut für mich laufen würde. Ich bin happy, dass ich die 0:5-Bilanz gegen Sascha aufbessern konnte und in die vierte Runde eingezogen bin. Sascha hat nicht am Limit gespielt und hat sehr viele Fehler gemacht. Aber das muss mir egal sein. Dieses Spiel musste trotzdem erstmal gespielt werden und ich bin froh, dass ich es gewinnen konnte. Jetzt wird es ein schwieriges Spiel gegen Milos Raonic (Nummer 14 der Welt/Anm. d. Red.). Ich habe vor knapp zwei Wochen in Dubai ein gutes Match gegen ihn gespielt. Ich hoffe, dass ich daran anknüpfen kann.“

Für das Weiterkommen streicht der Warsteiner 90 Weltranglistenpunkte ein, die ihn in der kommenden Woche wieder in die Top 50 hieven werden.