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6:7, 3:6 – Knappe Finalniederlage für McLachlan/Struff

DUBAI – Zwei Endspiele, zwei Turniersiege: So lautete bis zum vergangenen Samstag die makellose Final-Bilanz der Doppelpaarung Jan-Lennard Struff und Ben McLachlan. Doch der Warsteiner und sein japanischer Partner mussten nach den Siegen in Tokyo und Auckland bei den Duty Free Tennis Championships eine Niederlage gegen die beim ATP-Turnier in den Vereinigten Arabischen Emiraten herausragenden Rajeev Ram (USA) und Joe Salisbury (Großbritannien) hinnehmen.

„Die beiden waren heute einfach besser“, gestand Struff nach dem 6:7, 3:6 am Samstagnachmittag in Dubai. Dabei hatte die deutsch-japanische Kombination vor allem im ersten Durchgang lange mithalten können und sich in den Tie-Break gekämpft. Auf dem Weg dahin mussten beide gegen das an Vier gesetzte Doppel sechs Breakbälle abwehren, konnten selbst aber keinen erspielen. In jenem Tie-Break zogen McLachlan und Struff allerdings mit 4:7 den Kürzeren.

Im folgenden zweiten Durchgang konnte die amerikanisch-britische Kombination dann ihren Erfolgslauf fortsetzen. Beide mussten in der gesamten Turnierwoche keinen (!) Breakball abwehren und konnten auch gegen McLachlan und Struff daran anknüpfen. „Das ist absoluter Wahnsinn und unglaublich stark, so souverän bei eigenen Aufschlagspielen durch ein Turnier zu gehen. Vor allem mit der No-Ad-Regel“, meinte Struff zur starken Service-Leistung seiner Kontrahenten.

Dazu kam, dass Ram und Salisbury im zweiten Satz dem Deutschen und dem Japaner einen Aufschlag abnehmen konnten und damit den Weg ebneten, um nach 82 Minuten das Match erfolgreich zu beschließen. Die 6:7, 3:6-Niederlage fasste Struff zusammen: „Wir haben auch gut gespielt, hätten vor allem auch den ersten Satz gewinnen können. Es ist einfach immer bitter, ein Finale zu verlieren. Wenn man an diesem Punkt steht, möchte man natürlich gewinnen.“

Trösten können sich der Warsteiner und McLachlan mit 300 Weltranglistenpunkten.

Am Morgen nach der Niederlage ging es für beide dann in Richtung Los Angeles. Von hier aus ging die Reise durch den Staat Californien weiter nach Indian Wells, wo ab kommenden Donnerstag (7. März) das erste Masters-Turnier (ATP 1000) des Jahres anstehen wird.