Official Website of Jan-Lennard Struff

Back to Homepage
„Immer schwierig, bei AusOpen gegen Australier zu spielen“

AUCKLAND/MLEBOURNE – So groß die Freude über den errungenen Doppeltitel beim ASB Classic im neuseeländischen Auckland auch war: Für den Warsteiner Tennisprofi Jan-Lennard Struff ist der Erfolg gleichbedeutend mit einer kürzeren Regenerationszeit vor dem ersten Duell bei den Australian Open. „Leider muss ich in Melbourne am Montag schon wieder spielen“, erklärt Struff im Vorfeld des Erstrunden-Duells mit dem 31-jährigen Australier Matthew Ebden.

Die Partie wird zum Wochenstart (14.01.) nicht vor 17 Uhr Ortszeit beginnen, also nicht vor 7 Uhr deutscher Zeit.  Damit liegen zwischen dem gewonnenen Doppel-Titel in Neuseelands Hafenstadt Auckland und dem Auftakt Duell beim ersten Grand Slam des Jahres nicht nur knapp 2600 Reisekilometer, sondern auch nur rund 53 Stunden Zeit, zu regenerieren und sich auf die neuen Bedingungen einzustellen.

Der Warsteiner musste bereits in Auckland mehrere Matches binnen kürzester Zeit absolvieren. Während Struff am vergangenen Donnerstagabend die Viertelfinals im Einzel und Doppel anging, hatte sein Halbfinal-Gegner im Einzel die Partie bereits hinter sich gebracht und dadurch einen ersichtlichen zeitliche Vorteil gegenüber des Deutschen. Da die Turniere vor den Grand Slams allerdings meistens einen Tag kürzer sind, um die rechtzeitige Anreise, in diesem Fall nach Melbourne, zu garantieren, sind die Pläne deutlich enger getaktet, als üblich. Der Deutsche war durch seine Teilnahme im Einzel und Doppel am Ende der Leidtragende und absolvierte binnen 26 Stunden vier Matches. „Die Ansetzung des Viertelfinals im Einzel war unglücklich, da hat das Verhältnis nicht gepasst. Es gehört bei den Turnieren aber auch dazu, hin und wieder in kürzester Zeit mehrere Matches zu absolvieren“, so Struff am Sonntag vor dem Duell mit dem drei Jahre älteren Matthew Ebden.

Es wird das erste Einzel-Duell der beiden sein, die sich 2018 allerdings zweifach im Doppel gegenüberstanden. Sowohl beim ATP in Tokio, das Struff und McLachlan am Ende gewannen, als auch beim Davis Cup in Brisbane, als Deutschland mit dem Warsteiner und Tim Pütz gewann, behielt der Westfale die Oberhand. Das Einzel ist allerdings eine andere Hürde, wie Struff erklärt: „Matt ist ein guter Spieler, der ein starkes letztes Jahr hinter sich hat. Es ist immer schwierig, bei den Australian Open gegen einen Australier zu spielen.“