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AusOpen-Auftakt: Struff gegen Ebden

MELBOURNE – Als in der australischen Küsten-Metropole Melbourne die Zeremonie für die Auslosung zu den diesjährigen Australian Open stattfand, stand der Warsteiner Tennisprofi Jan-Lennard Struff noch auf dem Center Court des ATP-Turniers in Auckland und kämpfte gegen den Spanier Pablo Carreno Busta mühevoll um das Erreichen des Halbfinals. Während er diese Aufgabe erfolgreich meistern konnte, wurde ihm die erste Hürde für die kommende Woche bereits vorgesetzt.

Im 128 Spieler umfassenden Feld der am Montag beginnenden Australian Open wird Lokalmatador Matthew Ebden der Erstrunden-Gegner im Einzel sein. Der 31-jährige Australier, der im vergangenen Herbst sein Karrierehoch als Weltranglisten-39. feierte, wird bei der bereits 107. Auflage des Turniers in Down Under erstmals Einzel-Kontrahent von Jan-Lennard Struff sein. Beide begegneten sich zuvor allerdings zweifach bei Doppel-Duellen. Das letzte blieb in Erinnerung, als Deutschland im vergangenen Februar im Davis Cup gegen Australien in einem dramatischen Fünfsatz-Krimi die zwischenzeitliche 2:1-Führung erspielte. Struff an der Seite von Tim Pütz, Ebden zusammen mit John Peers.

Das Aufeinandertreffen in der südaustralischen Millionenstadt Melbourne, die exakt zehn Stunden vor der deutschen Zeit liegt, wird für den Warsteiner das dritte Turnier in diesem Jahr sein. Nach Brisbane und Auckland will der 28-Jährige in der kommenden Woche seine Erfolge aus dem vergangenen Jahr erfolgreich verteidigen. Vor zwölf Monaten gelang dem Deutschen durch einen glatten Erfolg über den Koreaner Soon-woo Kwon erstmals das Erreichen der zweiten Runde beim ersten Grand Slam des Jahres, bevor in Runde zwei Roger Federer wartete. Der Rekordspieler aus der Schweiz war für den Sauerländer zwar die Endstation im Einzel, doch im Doppel erreichte er zusammen mit Ben McLachlan sensationell das Halbfinale. Zwar werden die Doppel-Duelle für die diesjährigen Australian Open erst am Wochenende gelost, doch im Einzel lohnt sich für Struff der Blick auf das potenzielle Duell nach dem herausfordernden Auftakt gegen Ebden. Hier könnte mit Rafael Nadal einer der besten Spieler aller Zeiten warten – und damit der letzte Topspieler, gegen den der Warsteiner noch nie angetreten ist. Federer, Djokovic, Murray: Gegen drei der im Tenniszirkus betitelten „Big Four“ trat der Deutsche bereits an, der Spanier wäre der letzte des Quartetts – und möglicherweise der erste, den er aus diesem elitären Klub bezwingen könnte.