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4:6, 7:6, 6:7 – Vergangene Wochen mit Viertelfinale In Antwerpen bestätigt

ANTWERPEN – Der gute Trend der letzten Wochen hält an und Jan-Lennard Struff hat diesen bei seinem jüngsten Auftritt bei den diesjährigen European Open in Antwerpen abermals bestätigt. Dabei verpasste der Warsteiner erneut nur knapp den Einzug ins Halbfinale, unterlag dem französischen Routinier Richard Gasquet in einem nervenaufreibenden entscheidenden Tie-Break nur knapp.

Dabei startete der Warsteiner schon zu Wochenbeginn mit einem souveränen Erfolg über Gasquets Landsmann Constant Lestienne in das ATP-250-Turnier. Mit 13 Assen, fünf erzielten Breaks und keinem verursachten Doppelfehler verdiente sich der Deutsche die zweite Runde, in der der erfahrene Spanier Feliciano Lopez wartete.

Nach souveränem Auftakt mit Kampfeswillen in zweiter Runde

Hier erspielte sich der Warsteiner dank zweier abgenommener Aufschläge die 6:1-Führung, die sein Kontrahent von der iberischen Halbinsel allerdings mit einem 3:6 zum Satzausgleich konterte.

Damit musste der dritte Durchgang über das Weiterkommen entscheiden, in dem Struff zwar die einzigen drei Möglichkeiten auf ein Break hatte, die Linkshänder Lopez aber allesamt abwehren konnte, um sich die Entscheidung im Tie-Break zu erkämpfen. Hier war der Deutsche der Mann mit den wichtigen Punkten, konnte sich mit 7:3 durchsetzen und somit mit 6:1, 3:6, 7:6 den nächsten Einzug in ein Viertelfinale (nach Tokio vor zwei Wochen) feiern.

6:1, 3:6, 7:6 – Zweiter Karriere-Sieg gegen Feliciano Lopez

Hier wartete ausgerechnet die ehemalige Nummer 7 der Weltrangliste, Richard Gasquet. Ausgerechnet, weil der Franzose an gleicher Stelle bereits vor zwei Jahren Struffs Gegner in der Runde der letzten Acht war. Doch während sich der Sauerländer 2016 noch relativ deutlich mit 2:6, 4:6 geschlagen geben musste, ereignete sich am Freitagnachmittag (19.10.) ein Duell auf Augenhöhe.

Zwar sicherte sich Gasquet mit 4:6 die Führung und sah im zweiten Durchgang mit dem Break zum 4:5 für die meisten Zuschauer wie der sicherere Sieger aus, doch der Deutsche zeigte Nehmerqualitäten und fightete sich mit einem Re-Break in den kurz darauf stattfindenden Tie-Break. Hier holte der Warsteiner durch einen sehenswerten Rückhand-Longline-Ball das 7:4, das den Satzausgleich bedeutete.

Den Schwung in den entscheidenden Durchgang mitnehmend sicherte sich Struff das Break zum 1:0 und damit eine wichtige Führung, die allerdings nur bis zum Re-Break zum 4:4-Ausgleich bestand hatte. Es folgte ein nervenaufreibender Tie-Break, in dem der Deutsche abermals Comback-Qualitäten unter Beweis stellen konnte. So wehrte der Warsteiner beim Stand von 3:6 drei Matchbälle und folgend auch zwei weitere ab, hatte beim Stand von 8:7 außerdem einen eigenen Ball zum Weiterkommen auf dem Schläger, bevor Gasquet nach 2:16 Stunden letztlich doch mit 9:11 den Einzug ins Halbfinale feierte.

Kommende Woche in Basel zum Auftakt gegen Millman

Nachdem zu Wochenbeginn im Doppel mit Ben McLachlan das knappe Aus gegen Gonzalez/Jarry im Champions-Tie-Break (5:7, 6:2, 11:13) erfolgte, trat Struffi nach dem Antwerpen-Viertelfinale im Einzel die Reise zum ATP in Basel an, bei dem er in der ersten Runde im Einzel gegen den Australier John Millman antreten muss.