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6:4, 6:7, 4:6 – Trotz starken Duells: Viertelfinal-Aus im Einzel

TOKIO – Während Jan-Lennard Struff im Doppelwettbewerb zusammen mit Partner Ben McLachlan noch die besten Chancen auf den Titel hat, musste er am Freitag in der japanischen Hauptstadt hauchdünn das Ausscheiden verkraften.

Gegen das kanadische Riesentalent Denis Shapovalov unterlag der Warsteiner in einer nervenaufreibenden Partie mit 6:4, 6:7, 4:6 und hatte bei seinem zwischenzeitlichen Matchball großes Pech mit der Netzkante.

Doch dass der Deutsche sein insgesamt zweites Viertelfinale bei einem ATP 500 in seiner Karriere spielen konnte, verdankte er starken Leistungen in den Runden zuvor. Nachdem er den an Position 1 gesetzten Maric Cilic beeindruckend in der ersten Runde bezwingen konnte, folgte ein ebenso konzentrierter und starker Auftritt gegen den gut aufgelegten Franzosen Jeremy Chardy. Ein Spiel auf Messers Schneide wurde von Struffi letztlich im dritten Satz durch ein entscheidendes Break mit 7:6, 6:7, 6:4 gewonnen, was das erste ATP-500-Viertelfinale nach Wien im Oktober vergangenen Jahres zur Folge hatte.

Starke Leistung der ersten beiden Runden auch im Viertelfinale

Und hier wartete mit Shapovalov die Nummer 31 der Welt. In einer hart umkämpften Begegnung duellierten sich die beiden Akteure auf Augenhöhe, konnte der Deutsche allerdings mit einem erzielten Break die Satzführung übernehmen.

Im folgenden Durchgang ging der gleichwertige Schlagabtausch weiter und gipfelte letztlich im Tie-Break. Hier kam für den Warsteiner eine gehörige Portion Pech dazu, als er bei eigenem Matchball einen unerreichbaren Netzroller kassierte und kurz darauf den Satzausgleich durch das 7:9 in der „Verlängerung“ hinnehmen musste.

Im anschließenden entscheidenden Durchgang war es dann der Kanadier, der mit einem Break alles klar machte. Damit unterlag Struff nach 2:22 Stunden trotz einer bärenstarken Leistung mit 6:4, 6:7, 4:6.