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3:6, 6:4, 7:6 – Struff bezwingt topgesetzten Cilic zum Tokio-Auftakt

Tokio – Herausragender Auftakterfolg für Jan-Lennard Struff bei den Rakuten Open im japanischen Tokio: Der Warsteiner bezwang am Dienstag den an Position 1 gesetzten Weltranglisten-Sechsten Marin Cilic und feierte damit nicht nur das Weiterkommen, sondern auch den zweiten Erfolg gegen einen Top-10-Spieler in seiner Karriere.

Dabei startete das Match für den hochgehandelten und favorisierten Cilic standesgemäß: Der Kroate, der zu Jahresbeginn im Finale der Australian Open stand, sicherte sich im ersten Satz eine seiner fünf Breakchancen, wehrte außerdem deren drei des Deutschen ab, um mit 3:6 in Führung zu gehen.

Besser lief es für den Warsteiner dann aber im zweiten Durchgang. Beim Stand von 5:4 erspielte er sich drei Breakbälle und sicherte sich den ersten zum Satzausgleich, der gleichbedeutend mit dem folgenden, entscheidenden Durchgang war.

Wechselbad der Gefühle im dritten Durchgang

Hier war es wieder der US Open-Sieger von 2014, der sich mit dem abgenommenen Service zum 2:3 den vermeintlich entscheidenden Vorteil sicherte. Doch als Cilic zum Matchgewinn servierte, bäumte sich Struff noch einmal auf, erspielte sich zwei Möglichkeiten auf das Re-Break und egalisierte mit der ersten Chance zum 5:5. Doch der Weltranglisten-Sechste reagierte in bester Manier und holte sich zu Null das dritte Break des entscheidenden Durchgang. Für Struff kein Grund, zu resignieren: Zwar war der Balkan-Akteur bei eigenem Aufschlag mit 30:0 führend nur zwei Punkte vom Matchgewinn entfernt, doch dem Sauerländer gelang eindrucksvoll das erneute Re-Break.

Damit musste nach 133 Minuten der Tie-Break die finale Entscheidung bringen, in dem der Deutsche mit einem kassierten Mini-Break denkbar schlecht startete – aber herausragend antwortete. Dem 56. der ATP-Weltrangliste gelangen sieben (!) Punkte in Folge, die nach 2:20 Stunden das Weiterkommen zur Folge hatten.

Struffi bilanzierte: „Es war ein unglaublich intensives und schweres Duell. Marin hat zweimal zum Matchgewinn serviert, aber ich wollte einfach Punkt für Punkt weiterspielen und bin froh, dass ich es erst in den Tie-Break und später zum Sieg drehen konnte.“