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Viertelfinale in Wimbledon: McLachlan und Struff wahren Chance auf Tour-Finals

WIMBLEDON – Die Geschichte, die der Japaner Ben McLachlan und Jan-Lennard Struff in diesem Jahr schreiben, hätte im Vorfeld kaum besser zu Papier gebracht werden können. Kurz nach dem Jahreswechsel hatten sich die beiden auf ein Zusammenspiel bei den Australian Open verständigt – ohne vorher schon mal miteinander gespielt zu haben, ohne mehrere Matches des jeweils anderen gesehen zu haben.

Das erste Grand Slam des laufenden Jahres wurde auch zum ersten Erfolgserlebnis der beiden. Der 26-jährige McLachlan, dessen Mutter Japanerin und Vater Neuseeländer ist, und der zwei Jahre ältere Warsteiner erreichten das Halbfinale in Melbourne und legten beispielsweise mit dem Masters-Halbfinale in Miami eines von mehreren Highlight hinterher.

Nachdem beim Turnier von Roland Garros bereits in der ersten Runde Schluss war, gingen die beiden in Wimbledon das mittlerweile nicht außer Reichweite stehende Ziel, die ATP World Tour Finals in London, an.

Mit dem Erreichen des Viertelfinals in Wimbledon kamen die beiden ihrem großen Ziel einen bedeutenden Schritt näher. Siege gegen die Doppel Monroe/Smith (6:4, 7:5, 6:4), Balaji/Vardhan (7:6, 6:7, 7:6, 6:3) und das deutsche Doppel Petzschner/Pütz (6:3, 6:4, 7:6) brachten das deutsch-japanische Duo in die Runde der letzten Acht. Hier mussten sich die beiden der dänisch-britischen Kombination Nielsen/Salisbury denkbar knapp geschlagen geben, unterlagen letztlich 6:7, 6:4, 6:7, 6:7.

Dennoch konnten sich die beiden über 360 Punkte in der Weltrangliste freuen. 360 Punkte, die am Ende des Jahres vielleicht entscheidende Bedeutung finden werden.