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6:7, 6:4, 10:7 – Viertelfinalpremiere mit McLachlan nach Achterbahnfahrt

MIAMI – Die Erfolgsgeschichte von Jan-Lennard Struff und Doppelpartner Ben McLachlan geht weiter. Das Duo, das zu Beginn des Jahres bei den Australian Open das Halbfinale erreichte, kann auch bei seiner ersten Masters-Teilnahme auf ganzer Linie überzeugen und spielte sich durch einen hart umkämpften 6:7, 6:4, 10:7-Erfolg über Jean-Julien Rojer und Horia Tecau ins Viertelfinale des Turniers an der amerikanischen Ostküste.

Erfolgreiches Doppel in diesem Jahr: Ben McLachlan (links) und Jan-Lennard Stuff.

Dabei erlebte das deutsch-japanische Gespann eine Achterbahnfahrt, bei der sich das berühmte Momentum mehrmals verschob. McLachlan und Struff starteten optimal in die Partie und sicherten sich umgehend das erste Aufschlagspiel ihrer an fünf gesetzten Kontrahenten. Doch als die beiden mit ihrem Vorsprung zum Satzgewinn servierten, konnte das niederländisch-rumänische Doppel das Re-Break erzielen und kurz darauf den Tie-Break erreichen. Hier gelang Rojer/Tecau mit zwei Mini-Breaks eines mehr als McLachlan/Struff, das für den Warsteiner und seinen Partner Satzrückstand bedeutete.

Doch auch als das asiatisch-europäische Doppel im zweiten Durchgang sein Aufschlagspiel zum 2:3 abgab, konterten sie umgehend mit dem Re-Break zum 3:3 und sicherten sich im entscheidenden Moment einen weiteren Service zum 6:4 und dem gleichbedeutenden Satzausgleich.

Damit ging es nach 87 Minuten in den Champions-Tie-Break, in dem bis zum 6:6 beide Teams jeweils zwei Mini-Breaks erzielten. Doch das entscheidende gelang kurz darauf McLachlan und Struff, die letztlich 10:7 gewinnen konnten und damit ihr erstes Viertelfinale bei einem Masters erspielen konnten. Dafür bekommen die beiden jeweils 180 Doppel-Weltranglistenpunkte und teilen sich 54.760 US-Dollar Preisgeld.