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6:3, 6:7, 6:7 – Knappes Tie-Break-Aus gegen De Minaur

INDIAN WELLS – Für Jan-Lennard Struff ist das Masters im kalifornischen Indian Wells bereits beendet. Der Warsteiner unterlag im oft als fünftes Grand-Slam-Turnier betitelten Wettbewerb dem hoch eingeschätzten australischen Talent Alex De Minaur aus Australien in drei umkämpften Sätzen.

Dabei legte der Deutsche einen guten Start hin, konnte im ersten Durchgang beim Stand von 3:2 eine Breakchance erspielen und nutzen. Diesen Vorteil brachte der zielstrebig agierende Warsteiner souverän ins Ziel, um mit der Satzführung im Rücken in den zweiten Durchgang zu gehen.

Hier präsentierte sich De Minaur, der im vergangenen Februar beim Davis-Cup-Duell gegen Deutschland zum Auftakt gegen Alexander Zverev  knapp 5:7, 6:4, 6:4, 3:6, 6:7 verlor, mit einem teilweise guten Returnspiel. Vor den Augen des australischen Davis-Cup-Kapitäns Lleyton Hewitt konnte Struff, der in diesem Satz sieben Doppelfehler produzierte, jedoch drei Breakmöglichkeiten abwehren und  nach 79 Minuten in den Tie-Break gehen. Hier zog der Warsteiner allerdings mit 3:7 den Kürzeren, sodass das Match im dritten Satz die Entscheidung suchte.

Der Akteur aus Down Under holte sich Struffs Aufschlag zum 2:3 und schien sich dadurch auf der Siegerstraße zu befinden. Doch der Deutsche konnte noch einmal kontern uns sich durch das Re-Break zum 4:4 die Teilnahme am kurz darauf startenden, nächsten Tie-Break erspielen.

Doch nachdem der Warsteiner hier 2:0 in Führung lag, gelangen dem 19-jährigen De Minaur fünf Punkte in Serie zum 2:5. Der Deutsche verkürzte zwar noch einmal, kam auf 5:6 heran, aber der Australier nutzte seinen zweiten Matchball nach 2:34 Stunden zum Weiterkommen.