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Aus gegen Monfils, Hitze gegen Dzumhur, Doppel-Finale in Sydney

DOHA/SYDNEY – Der Jahresstart hatte für Jan-Lennard Struff neben mehreren tausend Flugmeilen auch schwierige Aufgaben parat. Nach seinem erfolgreichen Auftakt in 2018 mit dem 6:4, 1:6, 7:6 im Erstrunden-Duell mit Tomas Berdych traf der Warsteiner in Doha in der zweiten Runde auf den Franzosen Gael Monfils.

Im zweiten Aufeinandertreffen nach dem bislang einzigen Duell in der zweiten Runde der French Open 2014 (6:7, 4:6, 1:6) wollte der Deutsche den Auftrieb aus der ersten Runde mitnehmen und Monfils vor Probleme stellen. Allerdings konnte der 31-Jährige im ersten Durchgang die einzige Breakchance nutzen und nach knapp einer halben Stunde die Führung markieren.

Aus gegen Turniersieger Monfils

Struffi wehrte sich besonders im zweiten Durchgang achtungsvoll, holte sich die Breaks zum 3:1 und 5:1, bevor er nach 51 Minuten den Ausgleich erzielen konnte.

Bei Struffs erstem Aufschlagspiel im dritten Satz konnte Monfils jedoch zwei Möglichkeiten erspielen, den Service abzunehmen und nutzte die zweite. Anschließend lief der Warsteiner diesem Rückstand hinterher, bevor der Franzose, der letztlich auch das Turnier in Doha gewann, nach 80 Minuten das Match mit 3:6, 6:1, 3:6 beschloss.

Für den Deutschen ging es anschließend zum ATP-Turnier nach Sydney, wo in der ersten Begegnung der im vergangenen Herbst stark aufspielende Damir Dzumhur aus Bosnien-Herzegowina wartete.

Und neben dem Duell mit dem Balkan-Akteur musste sich der Westfale auch mit der großen Hitzewelle und Temperaturen bis zu 47,3 Grad Celsius stellen. Dies gelang am Sonntag (07.01.) im Erstrunden-Duell nicht, sodass am Ende ein 1:6, 4:6 auf dem Tableau stand.

Doppel-Finale mit Troicki am Freitag

Deutlich besser lief es dagegen im Doppel: An der Seite von Viktor Troicki gelangen Struffi drei Siege zum Einzug ins Finale. Nachdem in der ersten Runde der Erfolg über das stark einzuschätzende Duo Fognini/Ram (6:3, 5:7, 10:7), folgte der Sieg über die Australier Bolt und Thompson (6:4, 7:6). Im Halbfinale konnte dann auch das favorisierte und an Position zwei gesetzte Doppel Rojer/Tecau eindrucksvoll mit 7:6, 6:1 bezwungen werde und damit der Einzug ins Finale gefeiert werden.

Hier wartet in der Nacht zu Freitag (12.01./ 6 Uhr deutscher Zeit) das Endspiel gegen die topgesetzten Titelaspiranten Melo und Kubot.