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3:6, 4:6 – Coric bezwingt Struff bei Masters in Paris

PARIS – Mit dem ATP Masters in Paris neigt sich die Tennis-Saison in einem jedem Jahr dem Ende zu. Abgesehen vom Tour-Finale mit den besten acht Akteuren der Weltrangliste sowie einigen Challenger-Turnieren ist der Wettbewerb in der französischen Hauptstadt für die meisten Spieler der letzte Auftritt vor der bevorstehenden Turnier-Pause.

Für den Warsteiner Jan-Lennard Struff, der Mittwoch-Abend dem Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund beiwohnte, geht in diesen Wochen das bislang konstanteste Spieljahr zu Ende – aber auch ein anstrengendes. Der 27-Jährige, der in diesem Jahr dauerhaft in den Top 65 der Rangliste platziert war und im Mai sein neues Karrierehoch als 44. der Welt feierte, spielte seit Januar 34 Turniere und ist damit hinter dem Italiener Paolo Lorenzi (35 Turniere) der Akteur mit den zweitmeist gespielten Wettbewerben. Dabei hatte der Warsteiner auf ATP-Niveau eine Bilanz von 28:29 (57 Matches), nachdem er vor der Saison in seiner ganzen Karriere genau 100 ATP-Partien gespielt hat und sich folglich in der Spitze etablieren konnte.

Sein letztes Match in diesem Jahr verlor der Deutsche am Dienstag gegen den kroatischen Youngster Borna Coric. Es war das insgesamt dritte Aufeinandertreffen der beiden in diesem Jahr, konnte Struff dabei die ersten beiden Begegnungen gegen den 20-Jährigen in Winston-Salem und St. Petersburg gewinnen.

Doch in Paris, wo Struff nur einen Tag nach seinem Ausscheiden in Wien in der Qualifikation antreten musste und diese erfolgreich mit Siegen über Mikhail Kukushkin und Peter Gojowczyk meisterte, musste der Deutsche in seinem Erstrunden-Match Tribut für die anstrengenden letzten Wochen zollen. Außerdem stand ihm ein stark aufgelegter Coric gegenüber, der mit sehr guten Services und einem schnellen Break 4:1 in Führung ging. Diesen Vorsprung verteidigte der Akteur vom Balkan, um nach 31 Minuten mit 3:6 den ersten Satz zu gewinnen.

Auch im zweiten Durchgang war der 20-Jährige der konstantere Spieler, der weniger Fehler produzierte. Coric sicherte sich Struffs erstes Aufschlagspiel, konnte auch in diesem Satz den Vorteil durchbringen und nach 69 Minuten das Match beenden.