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6:7, 4:6 – Starker Struff-Lauf endet gegen Ramos-Vinolas

SHANGHAI – Es waren Nuancen, die den Ausschlag gegeben haben, aber am Ende musste Jan-Lennard Struff im Achtelfinale des ATP Masters in Shanghai die Segel streichen. Der 27-Jährige Warsteiner hatte zuvor über 87 Minuten ein absolut ebenbürtiges Match gegen den Weltranglisten-25. Alber Ramos Vinolas abgeliefert, unterlag letztlich jedoch mit 6:7 und 4:6.

Dennoch kann der Deutsche nach dem letzten Turnier auf der Asienreise erhobenen Hauptes Richtung Heimat-Kontinent zurückreisen, hatte er bei seinem Shanghai-Debüt in dieser Woche vor allem in der zweiten Runde beim 7:6, 7:6-Erfolg gegen US-Open-Finalist Kevin Anderson eine starke Leistung gezeigt und sich das Achtelfinale verdient.

Break vor im ersten Satz – Spanier nutzt Chance im Tie-Break

Hier stand er am Donnerstag (12.10.) ab 9.13 Uhr deutscher Zeit dem routinierten Spanier Albert Ramos-Vinolas gegenüber, gegen den er im bisher einzigen Aufeinandertreffen im April 2013 sein Debüt in einem ATP-Hauptfeld gegeben hatte (4:6, 6:7). Dass das Ergebnis letztlich nahezu identisch ausgehen könnte, zeichnete sich während der Begegnung ab. Beide Akteure lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, bei dem der Warsteiner beim Stand von 3:2 die ersten Breakchancen erspielen konnte. Davon nutzte er die Vierte, um mit 4:2 in Führung zu gehen und beim Stand von 5:3 zum Satzgewinn zu servieren. Doch die Nummer 25 der Weltrangliste bäumte sich auf und egalisierte mit dem Re-Break und hatte anschließend sogar drei weitere Chancen, dem Deutschen den Service zum 5:6 abzunehmen. Doch Struff sträubte sich und erkämpfte nach 46 Minuten den Tie-Break, in dem der Iberer mit dem Mini-Break zum 3:5 zum entscheidenden Vorteil kam und nach 53 Minuten den ersten Durchgang mit 6:7(4) holen konnte.

Auch in der Folge blieb das Aufeinandertreffen ebenbürtig, brachten beide Akteure souverän ihre Services durch. Doch als der in Barcelona geborene Ramos-Vinolas beim Stand von 4:5 zu den ersten beiden Breakmöglichkeiten im zweiten Satz kam, zeigte der Deutsche Nerven und sorgte mit einem Doppelfehler für das Aus im Achtelfinale.

Europa-Rückkehr nach Ausscheiden

Mit 90 Punkten im Gepäck tritt der Sauerländer jetzt die Heimreise an und wird in der kommenden Woche wieder unter den Top 50 der Weltrangliste stehen, bevor er sich den letzten Turnieren in Europa widmen wird.