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Nach Siegen gegen Coric und Fabbiano: Struffi im Viertelfinale gegen Tsonga

ST PETERSBURG – Am Sonntag noch das deutsche Team im Davis Cup gerettet, vier Tage später das Viertelfinale des ATP-Turniers im russischen St. Petersburg erreicht. Der Warsteiner Jan-Lennard Struff erlebt erfolgreiche Tennis-Tage und wird am Freitag (22.09.) sein viertes Viertelfinale im laufenden Jahr auf der ATP Tour spielen.

Nach dem entscheidenden und gewonnenen Match gegen Joao Sousa und Portugal musste der 27-Jährige in der westrussischen Metropole erst am Mittwoch zu seinem Erstrunden-Match gegen den hochgehandelten Kroaten Borna Coric antreten. Dieser konnte dem Warsteiner das Break zum 2:3 abnehmen und nach 30 Minuten dank eines weiteren Breaks das 3:6 erzielen.

Starke Auftritte auf dem Weg ins Viertelfinale

Struffi fand anschließend jedoch besser und besser zu seinem Spiel und konnte die Breaks zum 2:0 und 5:2 zum Satzausgleich nutzen. Anschließend konnte der Deutsche seinen Auftritt auch im entscheidenden Durchgang auf dem Center Court bestätigen.  Er nahm dem Kroaten außerdem den Service zum 2:1 ab und konnte seinen Vorsprung fortan verteidigen. So ergaben sich nach 100 Minuten drei Matchbälle und zwei Minuten später der Einzug in die zweite Runde.

Hier konnte der 27-Jährige gegen den Italiener Thomas Fabbiano vor allem im ersten Durchgang an seinen vorherigen Auftritt anknüpfen. Er lies seinem Kontrahenten Thomas Fabbiano aus Italien wenig Möglichkeiten, sich zu entfalten und dominierte den Start. In dem Match, das nach der verletzungsbedingten Absage von Philipp Kohlschreiber auf den Center Court der Anlage gelegt wurde, zeigte sich der Warsteiner, nach einem holprigen Beginn mit drei Breakchancen für den Südeuropäer, konzentriert und sicherte sich anschließend die gegnerischen Aufschläge zum 2:0 sowie zum 5:1, was er nach 32 Minuten zur Führung mit 6:1 nutzen konnte.

„Thomas ist ein Fighter“, analysierte Struff selbst und führte aus: „Der erste Satz ist vom Ergebnis deutlicher, als er es auf dem Feld war.“ Und so ausgeglichen, wie der Deutsche den ersten Durchgang beschrieb, war auch der zweite, der zu Beginn durch vier erzielte Breaks zum 2:2 geprägt war. Anschließend brachten beide Akteure ihre Services durch, bevor der Warsteiner mit dem Break zum 5:4 den entscheidenden Nadelstich setzen konnte, bevor er nach 83 Minuten den 4. Matchball zum Weiterkommen verwandelte. Struff sagte nach dem Sieg: “Das war wirklich ein schweres Match. Morgen muss ich besser servieren, als heute im zweiten Satz. Ich habe zurzeit ein gutes Level und möchte das auch gegen den nächsten Gegner halten.”

Gegner am Freitag wird der an zwei gesetzte französische Top-Spieler Jo-Wilfried Tsonga (ATP 18). Der 32-Jährige bezwang in seinem Match Portugals besten Akteur, Joao Sousa, den Struff im entscheidenden Davis-Cup-Duell am Sonntag ebenfalls besiegen konnte, in drei Sätzen 7:6, 3:6, 6:2. Es wird das vierte Aufeinandertreffen der beiden Akteure, Tsonga konnte bislang alle Duelle für sich entscheiden.