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7:6, 7:6 – Nervenstarker Struff in zweiter Runde

WINSTON-SALEM – Dass Tie-Breaks in diesem Jahr bislang nicht die Stärke von Jan-Lennard Struff gewesen sind, zeigt sich durch die deutliche Bilanz von 2:12 in den bisherigen acht Monaten des laufenden Spieljahres. Umso bemerkenswerter war dagegen seine nervenstarke Performance im Erstrunden-Match des ATP-Turniers in Winston-Salem.

In der Großstadt im US-Bundesstaat North Carolina traf der Warsteiner in der Nacht zu Montag (deutscher Zeit) erstmals auf den Slowaken Norbert Gombos und lieferte sich ein Match auf Augenhöhe. Dabei fand Struff bei seinem ersten Hartplatz-Match nach fast fünf Monaten nicht gut in die Begegnung, konnte aber gegen den ebenfalls 27-jährigen Kontrahenten die umgehenden drei Breakchancen abwehren und sich beim Stand von 3:2 eine eigene Möglichkeit erarbeiten. Gombos wehrte diese aber ab und sicherte sich anschließend den Aufschlag des Deutschen. „Struffi“ zeigte anschließend jedoch unaufgeregt, holte das Re-Break und suchte nach 43 Minuten die Entscheidung im Tie-Break. Hier gelangen dem Sauerländer drei Mini-Breaks, die nach 48 Minuten das 7:3 in der Verlängerung sowie die Satzführung mit 7:6 bedeuteten.

In der Nacht zu Dienstag gegen Cuevas

Im zweiten Durchgang ein ähnlicher Verlauf: Gombos nahm dem Deutschen den Service zum 2:4 ab, Struff antwortete prompt im darauffolgenden Returnspiel. In einem verhältnismäßig langandauernden Match wehrte der Westfale dann nach etwas mehr als 90 Minuten zwei Satzbälle mit zwei Assen ab und kam gegen die Nummer 81 der Weltrangliste nach 102 Minuten in den erneuten Tie-Break. Mit wieder drei erzielten Mini-Breaks konnte er den entscheidenden Vorteil erzielen, der sechs Minuten später zum Matchgewinn reichte. Nächster Gegner ist der an Position fünf gesetzte Uruguayer Pablo Cuevas, der in der ersten Runde des 48-köpfigen Hauptfelds ein Freilos hatte.