Official Website of Jan-Lennard Struff

Back to Homepage
4:6, 6:7 – Struff unterliegt Brasilianer Bellucci

KITZBÜHEL – Es war über weite Strecken ein ausgeglichenes Duell, dass sich im zweiten Match des Tages auf dem Court Küchenmeister bei den Generali Open in Kitzbühel abspielte. Doch am Ende musste man konstatieren, dass das erste Aufeinandertreffen zwischen Jan-Lennard Struff und Thomaz Bellucci in dem Brasilianer den verdienten Sieger fand.

Vor dem “Wilden Kaiser”: Das Zweitrunden-Duell wurde auf Court Küchenmeister ausgetragen.

Zwar hatte der Warsteiner nach seinem Erstrunden-Match am Dienstag noch betont, dass alle Akteure Profi genug seien, um einen Tag nach dem ersten Match wieder anzutreten. Doch während Struffi nach seinem Sieg gegen Tommy Haas  19:48 Stunden Zeit zur Regeneration hatte, konnte sich der Brasilianer nach seinem Erstrunden-Erfolg am Montag knapp 45 Stunden auf sein zweites Match vorbereiten. Bellucci hatte in seinem ersten Duell den Ukrainer Alexandr Dolgopolov bezwungen und sich damit zum Debüt-Duell gegen den an Position sechs gesetzten Warsteiner gespielt.

Zwar war der Südamerikaner in den wichtigen Momenten zur Stelle, er profitierte beim Stand von 2:2 aber auch von einer kurzen Schwächephase des ansonsten im ersten Durchgang gut servierenden Struffs. Zwei Doppelfehler und ein leichter Fehler brachten dem in Sao Paolo wohnhaften 29-Jährigen drei Breakbälle, von denen der zweite mit einem weiteren Doppelfehler das 2:3 zur Folge hatte. Anschließend konnte dann Bellucci mit 3:4 in Führung liegend zwei Breakchancen abwehren, was nach 40 Minuten die Satzführung des Südamerikaners bedeutete.

Zweite Runde im Doppel am Donnerstag

Nach 99 Minuten Spielzeit gratulierte Struffi seinem Gegenüber zum Einzug ins Viertelfinale.

Im zweiten Durchgang wurde Struff bei seinen Aufschlägen schwächer, konnte aber dennoch durchgehend seine Services halten. Probleme hatte er dagegen im Returnspiel, in dem er auf die verschiedenen Aufschlagvarianten des brasilianischen Linkshänders selten eine Antwort fand. Zusätzlich setzte Regen ein, der dem bereits zuvor langsameren Court noch langsamer machte. Beim Erstrunden-Match profitierte der Warsteiner bei starker Hitze in seinem Spiel auch vom schnelleren und trockeneren Center Court und hatte dagegen auf dem Court Küchenmeister seine Schwierigkeiten.

Vor allem hatte er Schwierigkeiten im nach 92 Minuten beginnenden Tie-Break. Gegen Haas hatte der Sauerländer seinen zweiten Tie-Break in diesem Jahr auf der ATP World Tour gewinnen können, während dabei elf verloren gingen. Und Bellucci fügte ihm mit 3:7 den zwölften unterlegenen Tie-Break sowie das Aus in der zweiten Runde zu.