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6:3, 6:4 – Struff meistert Auftakthürde Donskoy

HAMBURG – Dass negative Serien da sind, um gebrochen zu werden, bewies am Montag-Abend der Warsteiner Tennisprofi Jan-Lennard Struff bei den diesjährigen German Open.

Am Hamburger Rothenbaum stellte sich der Warsteiner den schwierigen Aufgaben, nach vier Jahren wieder mal bei einem Auftaktmatch des beliebten ATP-500-Turniers in der norddeutschen Metropole erfolgreich zu sein und zudem erstmals gegen seinen Erstrunden-Gegner Evgeny Donskoy zu gewinnen.

Auf Niederlagen-Serie geantwortet

Der 27-jährige Russe hatte „Struffi“ bei den drei bisherigen Aufeinandertreffen bezwingen können: in einem Challenger-Finale 2012, bei Struffs Grand-Slam-Debüt 2013 in Paris und im vergangenen Jahr bei den Olympischen Spielen in Rio.

Erster Erfolg im vierten Match: Struffi bezwingt Evgeny Donskoy bei den German Open 6:3, 6:4.

Am frühen Abend zeigte der Deutsche allerdings umgehend, dass die letzten Ergebnisse der Vergangenheit angehören. Struff gewann die ersten zwölf (!) Punkte, nahm seinem Gegenüber dabei einen Aufschlag ab und verlor erst nach 7:49 Minuten den ersten Punkt. Der Warsteiner zeigte insgesamt an diesem Abend eine starke Leistung bei seinen Aufschlägen und war auch bei den Returnspielen seines Kontrahenten oft ein Störfaktor. Dadurch konnte er nach 30 Minuten den ersten Satz mit 6:3 zu machen und mit der Führung im Rücken in den zweiten Durchgang starten.

Hier erspielte sich die aktuelle Nummer 54 der Weltrangliste weitere Breakchancen, die der 44 Plätze hinter Struff liegende Russe nach teils publikumsbegeisternden Ballwechseln vorerst abwehren konnte. Doch der Deutsche sicherte sich Donskoys Aufschlag zum 4:2 und spielte danach bis zum Schluss souverän, ohne Breakbälle abwehren zu müssen.

Zweite Runde voraussichtlich am Mittwoch

Nach 71 Minuten konnte der Warsteiner dann mit einer geballten Faust Richtung Trainer Carsten Arriens den Einzug in die zweite Runde des Turniers bejubeln, wo voraussichtlich am Mittwoch der an Position eins gesetzte Spanier Albert Ramos-Vinolas oder der Argentinier Leonardo Mayer warten wird.

Und nach dem Match freute sich „Struffi“ nicht nur über 45 Weltranglistenpunkte, sondern vor allem auch über zwei geknackte Negativ-Serien.