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6:7, 4:6 – Struff und Brown unterliegen im Doppel

HALLE – Die Trauben hingen hoch – ein kleines Stück zu hoch für das Tennis-Doppel Dustin Brown und Jan-Lennard Struff. In der ersten Runde der Gerry Weber Open trafen die beiden Deutschen, die dank einer Wildcard von Turnierdirektor Ralf Weber an den Start gehen konnten, auf das an Position vier gesetzte Duo Jean-Julien Rojer und Horia Tecau.

Der Niederländer und der Rumäne sind zwei Doppelprofis der Extraklasse, die in den 42 Monaten satte 14 Titel auf der ATP World Tour einfahren konnten und sich dabei vor zwei Jahren sogar den Titel beim Rasenklassiker in Wimbledon sichern konnten.

Ungünstiger Start ins Match

Starker Auftritt: Struffi und Dustin Brown unterliegen knapp mi 6:7, 4:6 gegen Rojer/Tecau.

Die guten Freunde Brown und Struff sind dagegen in erster Linie im Einzel-Wettbewerb unterwegs, konnten 2014 aber zusammen im Doppel das Halbfinale der Gerry Weber Open erreichen und einen Challenger-Titel in Stettin einfahren.

Auf dem Rasen von Court 1 der Anlage in Ostwestfalen erwischten am Nachmittag allerdings die Kontrahenten den besseren Start. So konnten Rojer/Tecau den ersten Service ihrer Gegner abnehmen und mit 0:3 in Führung gehen. Struff und Brown blieben aber am Ball und konnten beim Stand von 2:4 das Re-Break erzielen, dass sie letzten Endes in den Tie-Break führte. Hier gelangen den routinierten Favoriten jedoch die entscheidenden Mini-Breaks zum 4:7, das nach 44 Minuten den Satzrückstand bedeutete.

Auch im zweiten Durchgang präsentierten sich Rojer/Tecau als das bessere Doppel, das zunehmend besser wurde. So gelang es, den Deutschen die Aufschläge zum 0:1 und 0:3 abzunehmen, bevor Struff und Brown mit einem Re-Break verkürzten.

Dustin spielt, Struffi bereitet sich vor

Dennoch zogen der Warsteiner und der Winsener am den Kürzeren, nachdem die an vier gesetzte niederländisch-rumänische Paarung den ersten von drei Matchbällen verwandelte und nach 76 Minuten ins Viertelfinale einzog.

Nach dem Aus wird Dustin Brown in der kommenden Woche beim ATP-Turnier in Eastbourne (Quali) an den Start gehen, Jan-Lennard Struff bereitet sich dagegen auf das in zwölf Tagen beginnende Grand-Slam-Turnier in Wimbledon vor.