Official Website of Jan-Lennard Struff

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6:4, 6:4 – Debüt-Erfolg im Hauptfeld von Monte Carlo

MONACO – Ein Premieren-Sieg zum Auftakt: Jan-Lennard Struff hat bei seiner dritten Hauptfeld-Teilnahme am ATP-Masters im monegassischen Monte Carlo seinen ersten Erfolg gefeiert. Nachdem der Warsteiner am vergangenen Oster-Wochenende seine beiden Qualifikationsmatches siegreich gestalten konnte, traf er am Dienstagvormittag (18.04.) auf das norwegischen Nachwuchstalent Casper Ruud, der mit einer Wildcard ausgestattet zum ersten Mal im Mittelmeer-Stadtstaat antrat.

Erstes Aufeinandertreffen mit Casper Ruud

Der 18-jährige Ruud gilt auf der ATP Tour als eines der größten Talente und ist trotz seines jungen Alters bereits auf Rang 127 der Weltrangliste geführt. Im ersten Aufeinandertreffen mit dem 69 Plätze besser rangierten Struff zeigte der Skandinavier schnell, wieso ihm die Tenniswelt perspektivisch Chancen zurechnet. Der Norweger nahm dem Deutschen seinen zweiten Aufschlag ab und sicherte sich die 1:2-Führung. Doch „Struffi“ bewies wie in den vergangenen Quali-Matches Nervenstärke und revanchierte sich mit dem umgehenden Re-Break.

Kritisch wurde es für den Warsteiner dann, als er beim Stand von 4:4 einen Breakchance abzuwehren hatte. Doch nach erfolgreicher Aufschlag-Verteidigung erspielte sich der Sauerländer zwei Break- und somit Satzbälle von denen er nach 33 Minuten den zweiten verwandelte.

Ähnliches Spiel und ein nahezu kopierter Verlauf zeichnete sich dann im zweiten Durchgang ab. Bei 16 Grad und Sonne war es zuerst Ruud, der Struff erneut den Aufschlag zum 1:2 abnahm, bevor Struff direkt konterte. Nach 78 gespielten Minuten lag der Warsteiner dann erneut mit 5:4 vorn, bevor er sich einen Break- und Matchball erspielte, den er zum Weiterkommen nutzte.

Drittes Duell mit Grigor Dimitrov

Der Deutsche hat damit in Monaco bereits 70 Weltranglistenpunkte erspielt, die sich durch 25 Zählern dank überstandener Quali und 45 Punkten durch Erreichen der zweiten Runde zusammensetzen.

Am morgigen Mittwoch wird „Struffi“ auf den Bulgaren Grigor Dimitrov treffen, dem er 2010 (5:7, 5:7) und 2013 (1:6, 3:6) jeweils unterlegen war und der aktuell die Nummer 11 der Weltrangliste ist.