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6:1, 6:1 – Dank eindrucksvoller Vorstellung gegen Gilles Simon in dritter Runde

MIAMI – Ein Ausrufezeichen in der Nacht zu Samstag! Beim ATP Masters in Miami hat Jan-Lennard Struff am sehr späten Freitagabend Ortszeit einen seiner beeindruckendsten Erfolge gefeiert. Und das gegen den erfahrenen und an Position 20 gesetzten Franzosen Gilles Simon.

Starkes Returnspiel als Grundlage

In der zweiten Runde des zweiten Masters des Jahres traf der 26-jährige Deutsche zum bereits vierten Mal auf Simon, gegen den er auf der ATP-Tour eine 1:1-Bilanz aufweist und gegen den er vor knapp zwei Jahren im Davis Cup in fünf Sätzen unterlag. Im US-Bundesstaat Florida starteten die beiden Europäer erst nach 23 Uhr, nachdem auf Court 8 der Anlage fünf Begegnungen mit jeweils langer Matchdauer ausgetragen wurden und kurzzeitig eine Regenpause den Spielfluss stoppte.

Doch trotz später Nightsession und stark wehenden Winden präsentierte sich Struffi von seiner besten Seite. Zum Start konnte er nach 0:30 seinem Gegner noch den Service abnehmen und ein erstes Ausrufezeichen setzen. Während Simon kurz darauf sein zweites Aufschlagspiel zum 2:1-Anschluss durchbringen konnte, spielte Struff konsequent gutes Tennis. Vor allem das starke Auftreten am Netz brachte den routinierten Franzosen mehrfach in die Bredouille und dem Warsteiner die entscheidenden Punkte. Drei von seinen vier Breakbällen nutzte der Deutsche im ersten Durchgang, bevor er auf dem mittlerweile gut gefüllten Court nach nur 20 Minuten die Satzführung sicherte.

In dritter Runde gegen Argentinier Delbonis

Und der Westfale machte anschließend da weiter, wo er zuvor aufgehört hatte. Bei eigener 2:1-Führung konnte der 26-Jährige seinem Kontrahenten sogar noch nach 0:40 den Aufschlag abnehmen und das erste von insgesamt zwei Breaks im zweiten Satz erzielen. Dabei musste er über die gesamte Dauer selbst keine einzige Breakchance abwehren. So kam JLS nach nur 50 Minuten mit seinem dritten Matchball um kurz nach fünf Uhr deutscher Zeit zum erstmaligen Einzug in die dritte Runde des Masters in Miami.

Hier wird Struff als nächstes auf den gleichaltrigen Argentinier Federico Delbonis treffen. Gegen die aktuelle Nummer 57 der Weltrangliste spielte der Warsteiner bislang das einzige Mal bei einem Challenger in Helsinki 2012. Damals gewann der Deutsche in drei Sätzen, doch mittlerweile sind beide nicht nur einige Plätze im Ranking gestiegen, sondern auch an Erfahrung reicher geworden.