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6:3, 6:4 – Debüt-Erfolg in Indian Wells gegen Kolumbianer Giraldo

INDIAN WELLS – Es gilt insgeheim als “das fünfte Grand Slam-Turnier” auf der Tour und ist in jedem Tennisjahr nach den Australian Open das zweite Pflichtturnier für die Tennis-Elite – das ATP Masters im kalifornischen Indian Wells. Mit einem Teilnehmerfeld von 96 Spielern und sommerlichen Temperaturen um die 30 Grad Celsius zur Mittagszeit ist es auch von den Bedingungen her den größten vier Turnieren eines jeden Jahres ziemlich Nahe.

Erster Matcherfolg in Indian Wells

Jan-Lennard Struff konnte sich durch seine guten Ergebnisse in den vergangenen 52 Wochen das Privileg erspielen, aufgrund seiner Platzierung nicht in die Qualifikation gehen zu müssen. Dadurch stand der Deutsche zum zweiten Mal nach 2015 im Hauptfeld des Turniers und konnte bei neun Stunden Zeitverschiebung zur deutschen Zeit in der Nacht zu Samstag seinen ersten Matcherfolg in Indian Wells feiern.

Gegen den Kolumbianer Santiago Giraldo bot Struffi eine zielstrebige und souveräne Leistung. Dabei konnte er sich im ersten Satz fünf Breakchancen erarbeiten, ließ bei 1:0-Führung zuerst die ersten drei davon liegen, bevor er kurz darauf bei 3:2-Führung seinen fünften Breakball zum 4:2 verwandelte.Insgesamt retournierte Struff bemerkenswert gut, vor allem bei den zweiten Aufschlägen seines Kontrahenten, der nur zwölf Prozent der zweiten Aufschläge durchbringen konnte. Giraldo, ehemalige Nummer 28 der Welt, hielt in der Folge jedoch dagegen und lieferte sich unter oft folgendem Applaus der Zuschauer starke Ballwechsel mit dem Warsteiner, der jedoch keine Breakchancen mehr abzuwehren hatte und sich nach 34 Minuten die Satzführung sicherte.

Per Challenge zum Matchgewinn

Im zweiten Durchgang dann ein ähnliches Bild, der Deutsche sicherte sich das erste Break, ging 2:0 in Führung, musste dann aber das Re-Break und den Ausgleich hinnehmen. Der 26-Jährige ließ sich jedoch nicht beirren und nahm dem Kolumbianer umgehend ein weiteres Aufschlagspiel ab. Mit der Führung im Rücken musste Struff noch eine Breakchance abwehren, bevor er nach 75 Minuten seinen ersten Matchball mit einer Challenge erfolgreich kontrollierte und per Ass zum ersten Sieg in Indian Wells verwandelte.

Neben 25 Punkten für die Weltrangliste freut sich der Warsteiner jetzt auf das insgesamt zweite Duell mit dem an 14 gesetzten Franzosen Lucas Pouille, der in der ersten Runde wie die anderen 32 bestplatzierten Spieler der Setzliste ein Freilos bekam.