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6:7, 3:6 – Sensation verpasst: Djokovic trotzt starkem Struff-Start in Doha

DOHA – Nach wenigen Minuten auf dem Center Court der Qatar ExxonMobil Open in Doha hatten sich vermutlich etliche Zuschauer und Tennisfans an den weltweiten Bildschirmen die Augen gerieben. Mit 4:0 hatte der Warsteiner Jan-Lennard Struff gegen keinen geringeren als den zwölffachen Grand-Slam-Sieger Novak Djokovic die ersten vier Spiele des neuen Jahres gewonnen und promt mit 4:0 geführt. Doch kurz darauf, Struff hatte zwischenzeitlich 5:1 in Führung gelegen, startete der “Djoker” beim ersten ATP des Jahres den Turbo. Die aktuelle Nummer 2 der Weltrangliste konnte seinen Stotterstart kompensieren und sicherte sich fünf Spiele in Serie. Dann aber kam der Deutsche zurück, brachte sein Aufschlagspiel zum 6:6 durch und kam in den Tie-Break. Doch Djokovic war zu diesem Zeitpunkt wieder bei alter Stärke angelangt und ergatterte sich nach 44 Minuten durch ein 1:7 in der “Verlängerung” den ersten Durchgang.

20:20 Unforced Errors – Struff und Djokovic auf einer Höhe

Der zweite Satz startete für Struffi dann unglücklich, war der Serbe mit einem umgehenden Break in Führung gegangen. Doch der Warsteiner ergatterte sich satte drei Möglichkeiten auf ein Re-Break, das der amtierende Australian und French Open-Champion eindrucksvoll verhinderte. Anschließend war der 29-jährige Serbe wieder kurz davor, Struff sein Aufschlagspiel abzunehmen, doch JLS wehrte das 0:3 ab.

Schließlich konnte der Vorjahres-Champion von Doha nach 86 Minuten ein weiteres Break zum gleichbedeutenden Matcherfolg erzielen und den Einzug in die zweite Runde feiern. Für Struff geht es nach dem achtbaren Auftakt-Auftritt als nächstes beim Challenger im australischen Canberra weiter.