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4:6, 7:6, 3:6 – 27 Isner-Asse verhindern weitere Struff-Überraschung in Paris

PARIS – Jan-Lennard Struff hatte mit dem Zweitrunden-Erfolg über Stan Wawrinka eine fantastische Marke gesetzt und einen seiner größten Erfolge feiern können. In der dritten Runde des ATP-Masters in Paris wollte der Warsteiner seine Leistung bestätigen und traf, zum dritten Mal in seiner Karriere, auf John Isner aus den USA.

Knapp 15 Stunden nach dem Wawrinka-Erfolg in der Night-Session galt es, den 2,08 Meter großen Aufschlagriesen herauszufordern. Und auch wenn Struffi seinen ersten Aufschlag abgab, präsentierte er sich erneute stark und zeigte sich gegen die Nummer 27 der Weltrangliste ebenbürtig. Beide servierten ihre ersten Aufschläge mit Durchschnittsgeschwindigkeiten um die 200 km/h und brachten ihre Services sicher durch. Somit nutzte Isner nach 29 Minuten seinen ersten Satzball zur Führung. Am Ende der Begegnung sollten satte 27 Asse auf der Habenseite des Amerikaners und immerhin starke 16 Asse aus Seiten Struffs stehen.

Rückkehr in die Top 70 der Welt

Aufschlaggewaltig ging es auch in der Folge zu, als im zweiten Satz beide Akteure ohne Probleme und ohne Breakchancen in den Tie-Break gingen. Hier konnte sich JLS nach insgesamt 65 Minuten mit 7:4 durchsetzen und wie schon in der Vorwoche beim ATP-Turnier in Wien, den Entscheidungssatz erzwingen.

Hier nutzte Isner die zweite von seinen beiden Breakchancen zum 1:3 und legte somit den Grundstein für das Erreichen der nächsten Runde und sollte sich schließlich sogar ins Finale gegen die neue Nummer 1 der Welt Andy Murray spielen.

Als nächstes bei Challenger in Bratislava

Trotzdem kann sich Struffi über wichtige 115 Punkte für die Weltrangliste freuen (90 Pkt für die dritte Runde/25 Pkt für die Qualifikation) und springt dadurch am Montag auf Platz 64 des Rankings. Als nächstes geht es für den Deutschen zum Challenger nach Bratislava, wo er an Positon 4 gesetzt auf den Wildcard-Spieler Alex Molcan aus der Slowakei antritt.