Official Website of Jan-Lennard Struff

Back to Homepage
7:6, 7:6 – Challenger-Aus in Orleans folgt Finale in Mons

ORLEANS/MONS – 2015 hatte Jan-Lennard Struff das Challenger-Turnier im französischen Orleans gewinnen können. Ein Jahr später kehrte er zu selbigem Turnier zurück und bekam mit dem Russen Daniil Medvedev einen starken Erstrunden-Gegner zugelost. Im Juli musste sich Struff beim ATP in Hamburg bereits in drei Sätzen geschlagen geben und auch in Orleans zeigte der talentierte 20-Jährige eine starke Formkurve. Nach 64 Minuten musste sich Struffi letztlich 4:6, 2:6 geschlagen geben und damit auch in der Weltrangliste Plätze einbüßen.

Zwei Challenger-Erfolge aus der Wertung gegangen

Mitte September noch auf Platz 67 stehend, rangierte der 26-Jährige ab dem 03.10. auf dem 109. Platz. Grund dafür waren die nach einem Jahr aus der Wertung fallenden Punkte für die Turniersiege in Stettin und Orleans. Den Titel im polnischen Stettin konnte Struff nicht verteidigen, weil er in besagter September-Woche für Deutschland im Davis Cup antrat. Somit verlor der Deutsche 250 Punkte, von denen er im folgenden Turnier in Mons einige wieder gut machen wollte.

In der westbelgischen Provinz-Hauptstadt Mons hatte JLS im Vorjahr den Sprung ins Halbfinale geschafft. Und auch in diesem Jahr zeigte sich Struffi bei diesem Challenger gut aufgelegt. Nachdem sein eigentlicher Erstrunden-Gegner Pierre-Hugues Herbert (ATP #83) wegen einer Muskelverletzung absagen musste, traf der Warsteiner in der ersten Runde auf Gregoire Barrere, der als Lucky Loser nachgerückt war. Drei Sätze und 87 Minuten verlangte der 22-jährige Franzose dem Deutschen ab, bevor Struff mit einem 6:3, 3:6, 6:2-Erfolg die nächste Runde erreichte.

Revanche-Duell mit Medvedev

Hier wartete der routinierte Schweizer Marco Chiudinelli, mit dem sich Struffi einen Fight über zweieinhalb Stunden lieferte. Am Ende hatte JLS aber das bessere Ende auf seiner Seite und konnte mit dem 6:7, 6:4, 6:3 den Einzug ins Viertelfinale begehen. Hier wartete mit Paul-Henri Mathieu (ATP #71) erneut ein erfahrener Gegner. Doch gegen den 34-Jährigen Franzosen war Struff in den richtigen Momenten zur Stelle und sicherte sich durch ein 7:5, 6:4 erneut das Halbfinale.

Gegner war erneut der Russe Daniil Medvedev. Doch von den vorherigen beiden Niederlagen zeigte sich der Warsteiner wenig beeindruckt. Es bot sich den Zuschauern ein hart umkämpftes Duell, das im ersten Satz nach 35 Minuten und jeweils einem Break für beide Spieler im Tie-Break gipfelte. Doch hier war Struff von Beginn an zur Stelle und sicherte sich mit einem furiosen 6:0-Start sechs Satzbälle, von denen er den dritten nach 41 Minuten verwertete.

Zweites Aufeinandertreffen mit Vincent Millot

Im zweiten Durchgang schien dann Medvedev im Vorteil, als Struff durch seinen ersten Doppelfehler das Break zum 1:3 kassierte, doch dem Warsteiner gelang das Re-Break zum 3:4. Schließlich musste erneut der Tie-Break die Entscheidung bringen, doch nach 89 Minuten konnte Struff diesen mit 7:5 gewinnen und somit durch das 7:6, 7:6 zum ersten Mal das Finale von Mons erreichen.

Gegner ist am Sonntagnachmittag (09.10.) ab 15 Uhr der Franzose Vincent Millot, der in seinem Halbfinale Struffs Landsmann Daniel Brands 6:4, 6:4 bezwang. Es ist das zweite Aufeinandertreffen der beiden, die sich bereits im September 2010 beim Challenger in Stettin gegenüberstanden. Damals gewann der Franzose 6:7, 6:7 gegen Struff.