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3:2 – Deutsches Davis-Cup-Team bleibt in der Weltgruppe! Struff holt entscheiden Erfolg

BERLIN – Lange wurde gezittert, lange wurde gebangt – doch am Ende hat es gereicht! Jan-Lennard Struff hat mit seinem entscheidenden Erfolg das deutsche Davis-Cup-Team im Relegationsmatch gegen Polen in der Weltgruppe gehalten. Am Sonntagnachmittag bezwang der Warsteiner beim Gesamtzwischenstand von 2:2 in der fünften und damit letzten Partie seinen Kontrahenten Hubert Hurkacz. Deutschland blieb dadurch der erste Abstieg aus der Weltgruppe seit 13 Jahren erspart.

Mühsamer Start gegen Hubert Hurkacz

Das Steffi Graf Stadion in Berlin versprach im Vorfeld bereits durch die titelreiche Namensgeberin ein hervorragendes Duell vor einer starken Kulisse. Während Jan-Lennard Struff und Florian Mayer das deutsche Team am Freitag bereits nach den ersten beiden Duellen mit 2:0 in Führung bringen konnten, schafften es die Polen am Samstagnachmittag, gegen das deutsche Doppel Brands/Masur in fünf Sätzen zu verkürzen. Nachdem am Sonntagvormittag dann auch Florian Mayer gegen Struffs Gegner vom Freitag, Kamil Majchrzak, in vier Sätzen unterlag, stand letztlich Struffi in der Pflicht für Deutschland.

Mit der Kraft des Bundesadlers auf der Brust kämpfte sich der 26-Jährige nach einem durchwachsenen Start in die Begegnung und konnte drei Breaks seines Gegners jeweils kontern. Dadurch musste der erste Durchgang im Tie-Break entschieden werden, wo der Deutsche die entscheidenden Punkte zum 7:4 erzielen konnte und somit die Satzführung sicherte.

img_7128Struff: “Das ist Wahnsinn!”

Angetrieben von den Rängen blieb Struff seiner konsequenten Spielweise treu und ließ Hurkacz nach neuerlichen Startproblemen kaum ins Spiel kommen. Das entscheidende Break zum 6:4 war gleichbedeutend mit der 2:0 Satzführung. Jetzt war der Warsteiner vollends in der Partie, setzte die Entscheidenden Nadelstiche und nahm vor 2.700 Zuschauern dem Polen die Services zum 2:0, 4:0 und 5:1 ab, bevor er dann seinen zweiten Matchball verwandelte und die Freude keine Grenzen mehr kannte. Mit einer Deutschland-Fahne über den Oberkörper gehüllt ließ sich der 26-Jährige von den Zuschauern mit Standing Ovations feiern.

Anschließend war Struffi das Lachen gar nicht mehr aus dem Gesicht zu nehmen. Der 1,96 Meter große Rechtshänder gab sich in den folgenden Interviews erleichtert und glücklich: „Da habe ich als kleiner Junge von geträumt. Jetzt stehe ich hier und wir haben gewonnen – das ist Wahnsinn!“

img_7120Auf Berlin folgt Metz

Auch Teamchef Michael Kohlmann war nach der Begegnung voll des Lobes für seinen Spieler: „Er war heute unglaublich positiv und hat sein Spiel durchgezogen. Jan-Lennard war beeindruckend, er ist nach den Breaks immer wieder zurückgekommen und hat uns zum Sieg geführt.“

Zeit zum Feiern blieb dem Warsteiner nach dem Erfolg aber nicht: Für den 26-Jährigen geht es nach dem nervenaufreibenden und erfolgreichen Wochenende am Montagmorgen ins nordost-französische Metz, wo er in der bevorstehenden Woche beim ATP 250 antritt. Sein Erstrunden-Gegner ist der 34-jährige Spanier Tommy Robredo, der nach einer lang andauernden Verletzung erstmals seit sieben Monaten auf die ATP-Tour zurückkehrt. Die Begegnung wird voraussichtlich am Dienstag stattfinden und erst am Vorabend terminiert.

 

Impressionen zum Davis-Cup-Wochenende in Berlin (Fotos: Hölter)

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