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2:6, 7:6, 5:7 – Unglückliches Kitzbühel-Aus gegen späteren Turniersieger nach über drei Stunden

KITZBÜHEL – Das Erreichen des Viertelfinals der Generali Open war für Jan-Lennard Struff das bisher beste Ergebnis in Kitzbühel. Gegen den Italiener Paolo Lorenzi kam es zum ersten Aufeinandertreffen auf der Tour, ging es auf dem Center Court um den Einzug ins Halbfinale.

Dabei kam der Deutsche allerdings denkbar schlecht in die Begegnung, kassierte ein schnelles Break und musste den ersten Satz mit 2:6 an den 34-Jährigen abgeben, der zu dem Zeitpunkt als 48. der Weltrangliste seine beste Platzierung hatte.

Im zweiten Satz ging es dann umkämpft zu, erzielte Struffi ein schnelles Break, dass Lorenzi allerdings direkt konterte. Beim Stand von 4:5 konnte der Warsteiner dann zwei Matchbälle erfolgreich abwehren und sich in den Tie-Break kämpfen. Hier hatte JLS das Momentum auf seiner Seite, sicherte sich nach 107 Minuten den zweiten Satz durch das 7:5 in der Verlängerung.

Lorenzi anschließend auch im Finale erfolgreich

Der dritte Durchgang war dann geprägt von zahlreichen Breakchancen, nahm der Italiener dem 26-Jährigen wieder direkt einen Aufschlag ab, konnte der Deutsche jedoch das Re-Break holen und egalisieren. Kurz darauf gelang Struff dann sogar das Break zum 5:3, servierte er zum Matchgewinn. Doch Lorenzi spielte seine Erfahrung aus und hielt sich mit einem weiteren abgenommenen Service im Spiel. Und jetzt war der Italiener auch besser im Spiel, brachte seinen Service durch und hatte nach 185 Minuten weitere Matchbälle, von der er den insgesamt fünften verwandelte.

Lorenzi war nach der Partie auch weiter siegreich und sicherte sich am Finalsamstag den Turniersieg. Für Struffi geht es anschließend noch in der Bundesliga ran, bereitet sich in der Folgewoche dann aber vor allem auf die Olympischen Spiele in Rio vor.