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3:6, 4:6 – Kräftezerrende Reise ins Endspiel macht sich gegen Albot bemerkbar

FÜRTH – Dank einer großartigen Kampfleistung gegen den Argentinier Maximo Gonzalez hatte der Suttroper Jan-Lennard Struff am Samstag durch ein 6:7, 7:6, 6:3 das Finale des Challenger-Turniers im fränkischen Fürth erreicht. Über 175 Minuten musste der 26-Jährige im ersten Aufeinandertreffen mit dem sechs Jahre älteren Südamerikaner eine Berg- und Talfahrt begehen, wehrte im zweiten Satz zwei Matchbälle ab, bevor er am Ende das zweite Challenger-Finale in diesem Jahr erreichte.

Hier warteted Radu Albot aus Moldawien, der Tags zuvor Tobias Kamke im Halbfinale 6:1, 6:4 bezwingen konnte, dafür allerdings mit 89 Minuten nur knapp die Hälfte der Zeit Struffs benötigte.

Und das schien sich im Endspiel bemerkbar zu machen. Der Suttroper kam im ersten Satz nicht richtig in die Partie und hatte auf der Gegenseite einen stark aufschlagenden Gegner, der vor allem seine ersten Aufschläge durchbrachte und zudem dem Deutschen das Break zum 1:3 abnahm. Diesen Vorsprung brachte Albot nach 33 Minuten mit etwas Glück nach einem Netzroller ins Ziel.

Im zweiten Durchgang schien Struffi dann besser im Match zu sein. Er nahm seinem Gegenüber den Service zum 2:0 ab und hatte eine gute Länge in seinen Schlägen. Doch Albot bot weiterhin Paroli und sicherte sich vor vollen Fürther Rängen das Re-Break zum 3:2 und spielte sich kurz darauf mit ein weiteren abgenommenen Service mit einem sehenwerten Longline-Return den entscheidenden Vorteil. Mit 4:5 führend servierte der Osteuropäer zum Match, wehrte noch zwei Breakbälle von Struff ab und gewann nach 79 Minuten das Endspiel.

Für Struff, der neben den 55 Weltranglistenpunkten auch 3600 Euro Preisgeld einstreicht, ging es anschließend umgehend weiter. Als nächstes startet er beim heute beginnenden Rasenturnier in Stuttgart, bei dem er voraussichtlich am Dienstag gegen den Zyprioten Marcos Baghdatis antritt.