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3:6, 4:6, 4:6 – Struff unterliegt Jo-Wilfried Tsonga in erster Runde von Roland Garros

PARIS – Der Warsteiner Jan-Lennard Struff ist nach einer achtbaren Leistung in der ersten Runde von Roland Garros gegen die Nummer 7 der Welt, Jo-Wilfried Tsonga, ausgeschieden. Am Dienstagnachmittag unterlag der 26-Jährige dem aktuell besten französischen Tennis-Spieler nach 121 Minuten in drei Sätzen 3:6, 4:6, 4:6.

Vor knapp 9000 Zuschauern auf dem größten Court der Anlage von Roland Garros, dem Court Philippe Chatrier, lieferte sich der Deutsche sein bereits drittes Duell mit Tsonga. 2014 unterlag Struff im Februar im ATP-Halbfinale von Marseille knapp mit 6:7, 5:7 und im April 2015 verlor er mit 4:6, 4:6 beim ATP Masters in Monte Carlo. In der ersten Runde des Grand Slams in Paris, in die sich Struffi durch drei Qualifikationssiege in der Vorwoche spielen konnte, war es dann erneut ein Match auf französischem Untergrund gegen den kraftvollen Kontrahenten, der gebürtig aus Le Mans stammt.

Und früh im Match stellte der 31-jährige Tsonga erneut die Weichen auf einen Erfolg im ersten Satz: Er nahm dem Warsteiner das erste Aufschlagspiel ab und ging mit 0:2 in Führung, doch der Deutsche nutzte umgehend seine Chancen und kam schließlich durch einen Doppelfehler zum direkten Re-Break. Doch es gab auch im Anschluss wieder ein ausbaufähiges Aufschlagspiel, dass Tsonga zum 1:3 nutzte. Danach sollte es für beide noch Möglichkeiten geben, dem jeweils anderen einen Aufschlag abzunehmen, doch nach 38 Minuten konnte Tsonga den ersten Satz mit 3:6 zu machen.

Im zweiten Durchgang waren beide Akteure deutlich besser in der Partie, blieb es eine Zeit lang ausgeglichen, bevor der Franzose dem Deutschen nach 40:0-Spielführung noch ein Break abringen konnte.   Für Struffi ergab sich anschließend keine Chance seinem Gegenüber ein Break abzunehmen, sodass der 31-Jährige nach 79 Minuten mit 2:0 in Sätzen vorne lag.

Im dritten Durchgang legte der Warsteiner gut los, sicherte sich sein erstes Servicegame und konnte sich direkt danach zwei Breakbälle erspielen, die Tsonga allerdings beide abwehren konnte. So kam es nach einiger Spielzeit wieder zum Break zum 2:3 für Tsonga, der diesen Vorsprung schließlich souverän über die Ziellinie bringen konnte und nach 121 Minuten das Ticket für die zweite Runde lösen konnte.

Für Jan-Lennard Struff bleibt nach diesem Auftritt die Erfahrung, auf einem der größten Tennisplätze der Welt gegen einen der aktuell besten Tennisspieler des Planeten eine achtbare Leistung gezeigt zu haben. Außerdem erhält der 26-Jährige neben den 30.000 Euro Preisgeld 35 Punkte für die Weltrangliste, 25 für die Qualifikation, zehn für den Auftritt in der ersten Runde.