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4:6, 6:7 – Gelungenes Comeback nach Außenbandriss: Struff erst im Challenger-Finale in Heilbronn zu stoppen

HEILBRONN – „Vor zehn Tagen war ich noch nicht sicher, ob ich die Woche in Heilbronn überhaupt spielen kann“, hatte der Warsteiner Tennisprofi Jan-Lennard Struff nach seinem Endspiel am Sonntag in Heilbronn gesagt. Vier Siege und ein unterlegenes Finale später konnte er sich dann aber über ein wieder mal gutes Turnier freuen, dass für die Qualifikation zu seinem bevorstehenden Lieblings-Grand-Slam, Roland Garros in Paris, als starke Vorbereitung zu werten war.

Bereits in der ersten Runde am Dienstag (10.05.) hatte Struffi Geschick bewiesen und war beim 7:6(3), 7:6(6)-Erfolg über Landsmann Mischa Zverev in den entscheidenden Momenten hellwach. In der darauffolgenden Runde gegen den Argentinier Renzo Olivo, gegen den er im vergangenen Jahr bei der Quali zum ATP 500 in Hamburg unterlegen war, zeigte der Warsteiner sich wieder mit voller Durchschlagskraft und konnte nach einem harten Fight über 138 Minuten mit dem 7:5, 6:7(3), 6:4 das Ticket für das Viertelfinale buchen.

Hier stand mit Florian Mayer ein weiterer Landsmann gegenüber. Doch mit einer souveränen Vorstellung konnte der 26-Jährige seinen sechs Jahr älteren Kontrahenten beeindruckend mit 6:2, 6:3 nach 57 Minuten bezwingen und sich über den Einzug ins Halbfinale freuen, wo mit dem Spanier Albert Montanes ein weiterer Routinier wartete. Doch auch hier präsentierte sich Struffi von seiner besten Seite und erfreute sich nach einem deutlichen 6:0, 6:3 (51 Minuten) an seinem ersten Finale im laufenden Jahr.

Gegner war der Georgier Nikoloz Basilashvili, der zuvor den Slowaken Jozef Kovalik 1:6, 6:4, 6:3 bezwingen konnte. Im Endspiel hatte der 24-jährige Akteur vom Kaukasus den frühen Vorteil durch ein Break, dass Struff bis zum Ende des Satzes nicht aufholen konnte. Somit erspielte sich Basilashvili nach einer halben Stunde die Satzführung und hatte mit einem weiteren abgenommenen Service auch im zweiten Satz schnell die besseren Karten. Doch der Warsteiner kämpfte sich eindrucksvoll zurück und spielte sich in den Tie-Break, einige Unforced Errors sorgten allerdings dafür, dass Struffi am Ende mit 7:3 in der Verlängerung unterlag und somit seinen Titelgewinn von 2014 nicht wiederholen konnte.

Dennoch nimmt der 26-Jährige jetzt viel Positives mit in die Quali nach Paris, wo er am Dienstag (17.05.) ab 10 Uhr gegen den Australier Benjamin Mitchell antritt..