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6:1, 3:6, 4:6 – Nach erfolgreicher Quali in Monte Carlo: Struff unterliegt Tour-Kumpel Dominic Thiem knapp in erster Runde

MONTE CARLO – Was eine Auslosung beim ATP Masters im monegassischen Monte Carlo: Für Jan-Lennard Struff ging es am Montagnachmittag erstmals auf der ATP Tour gegen seinen guten Kollegen und mehrmaligen Doppelpartner Dominic Thiem. Der Österreicher, 22 Jahre jung, liegt als 14. aktuell 101 Plätze besser als Struff, der jedoch auf einer starken Leistung in der ersten Runde für die kommenden Auftritte aufbauen kann.

Am Samstag zuvor hatte der Warsteiner zuerst in der Qualifikation antreten müssen und bezwang dort in der ersten Runde den Rumänen Adrian Ungur mit 6:3, 7:6(6), dabei hatte es satte 18 Breakball-Konversationen gegeben. In der zweiten und finalen Quali-Runde ging es für Struffi dann gegen den französischen Lokalmatadoren Hugo Nys, der zuvor den an zweiter Position gesetzten Denis Istomin besiegen konnte. Doch der Warsteiner zeigte sich gut aufgelegt und sicherte sich mit einem 6:2, 6:3-Erfolg den Einzug ins Hauptfeld, wo dann sein Österreichischer Kollege Dominic Thiem wartete.

Struff, der kurz vor dem Turnier wieder zurück zu seinem alten Ausrüster Hydrogen gewechselt war, erwischte den besseren und nahezu optimalen Start und sicherte sich mit 6:1 eindrucksvoll die Satzführung. Thiem schien bis dato noch nicht in die Partie gekommen zu sein, zeigte aber mit zunehmender Spieldauer sein wahres Gesicht. Zuerst sicherte er sich mit 3:6 aus Sicht des Deutschen den Satzausgleich, bevor der dritte Durchgang für die Entscheidung sorgen musste. Hier blieb der Westfale lange ebenbürtig, musste dann aber das Break zum 3:4 hinnehmen, das der Österreicher mit seiner aktuell großen Klasse souverän verteidigte. Nach knapp 97 Minuten verwandelte Thiem dann den ersten von zwei Matchbällen und sicherte sich den Einzug in die zweite Runde.

Für Jan-Lennard Struff bleibt neben einem endlich mal wieder gelungenen Turnier jetzt der Optimismus, auch gegen die großen wieder mithalten zu können. Mit dieser Leistung im Rücken reist der 25-Jährige als nächstes nach Barcelona, wo in der kommenden Woche das ATP 500er Turnier ansteht und Jan-Lennard in die Qualifikation gehen muss.