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6:7, 3:6 – Turniersieger Marchenko beendet Struff-Serie von 13 ungeschlagenen Matches im Halbfinale in Mons

MONS – 13 Siege in Serie: Auf diese überaus erfolgreiche Bilanz kann Tennisprofi Jan-Lennard Struff aktuell zurückschauen. Nachdem der Warsteiner die zwei Challenger-Turnier in Stettin und Orleans gewinnen konnte, erreichte er auch im belgischen Mons das Halbfinale. Hier unterlag der Deutsche dann knapp mit 6:7, 3:6 dem späteren Turniersieger Illya Marchenko.

Zuvor hatte Struffi einen gelungenen Turnierauftakt hingelegt. Zwei Tage nach seinem Turniererfolg beim Challenger in Orleans konnte der Warsteiner gegen den an Position 4 gesetzten Spanier Marcel Granollers seinen elften Sieg in Serie feiern.

Dabei war Struffi in den entscheidenden Szenen zur Stelle, konnte sich beim Stand von 5:4 zwei Break- und Satzbälle erkämpfen, die Granollers erst noch abwehren konnte, kurz darauf beim 6:5 aber machtlos war, als Struff mit 7:5 die Satzführung erspielte. Auch im zweiten Durchgang ging es für den Deutschen stark weiter: Mit dem abgenommenen Service zum 2:0 erspielte sich Jan-Lennard einen entscheidenden Vorteil, konnte danach auch noch zwei Breakchancen des Spaniers abwehren, bevor er nach 81 Minuten den ersten Matchball verwandelte.

In der zweiten Runde gegen den Bosnier Mirza Basic knüpfte er mit einem 7:6, 6:4-Erfolg an seine Leistung an und kämpfte sich ins Viertelfinale, in dem mit Dennis Novak sein Bundesliga-Teamkollege vom TC BW Halle wartete. Auch hier zeigte Jan-Lennard, dass er in den entscheidenden Momenten zu Stelle war und konnte in einem aufschlagsicheren ersten Satz das Break zum 7:5 erzielen. Auch, wenn Struffi den zweiten Satz deutlich mit 6:1 für sich entscheiden konnte, war ihm in einigen Szenen anzumerken, dass die vielen Matches binnen weniger Tage nicht spurlos an ihm vorbeigingen.

Im Halbfinale wartete dann der Ukrainer Illya Marchenko, der sich in starker Verfassung zeigte und im ersten Satz, in dem beide jeweils eine Breakchance nicht nutzen konnten, im Tie-Brek das Mini-Break zum 6:5 holte, kurz darauf dann die Satzführung verzeichnete. Im zweiten Durchgang kassierte der Warsteiner das schnelle Break, das er nicht mehr aufholen konnte und nach 96 Minuten die erste Niederlage im Einzel seit genau einem Monat kassierte.

Für das eigentlich bevorstehende Turnier im französischen Rennes hat Struffi seine Teilnahme zurückgezogen, um nach den intensiven letzten Wochen erstmal zu regenieren. Am kommenden Wochenende steht das die Qualifikation zum ATP-Turnier von Wien an.