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5:7, 6:4, 6:3 – Struff erringt in Orleans zweiten Challenger-Sieg binnen 15 Tagen!

ORLEANS – Großartige Wochen für Jan-Lennard Struff! Der 25-jährige Warsteiner feierte am späten Sonntagnachmittag (04.10.) bei den Open d’Orleans seinen dritten Gewinn bei einem Challengerturnier und damit exakt zwei Wochen nach seinem Erfolg in Stettin den nächsten Titel. Nachdem er im Anschluss an das Turnier in Polen eine Trainingswoche eingelegt hatte, um sich auf die Hartplatz-Hallensaison vorzubereiten, erfolgte anschließend in der mittelfranzösischen Ortschaft der Auftakt in die letzten acht Turnierwochen des Jahres.

© Photo open d'Orleans

Siegerehrung: Struffi mit dem Titel-Gemälde und Jerzy Janowicz. © Photos open d’Orleans

Nachdem der Deutsche in der ersten Runde den mit einer Wildcard angetretenen Franzosen Gregoire Berrere 6:1, 6:4 bezwang, besiegte er den an Position 5 gesetzten Kroaten Ivan Dodig, wobei er sich nach dem 3:6 im ersten Satz und dem Zittererfolg zum Satzausgleich im Tie-Break im entscheidenden Satz mit 6:2 durchringen konnte. Es folgte das Duell mit Sergiy Stakhovsky, der an 1 gesetzt in das Turnier ging, gegen Struffi nach 64 Minuten aber den ersten Matchball nicht abwehren konnte, sodass der Warsteiner mit einem 6:4, 6:2-Sieg ins Halbfinale drang. Hier wartete am Samstag (03.10.) der Franzose Kenny De Schepper, auf den er zuvor bereits zwei Mal bei Challengerturnieren traf.

Und der deutsche Nationalfeiertag bewies sich für Struffi als gutes Pflaster, um das Endspiel zu erreichen. Nach zwei erzielten Breaks und dem 6:2 im ersten Satz musste der Warsteiner nach zwei Breaks zwar den Satzausgleich hinnehmen, antwortete aber sportlich erfolgreich mit dem 6:3 und dem gleichbedeutenden Einzug ins Finale.

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Spiel, Satz und Sieg: Nach 110 Minuten verwandelte Struffi seinen ersten Matchball.

Hier wartete der polnische Top-Spieler Jerzy Janowicz, der an Position 2 gesetzt in das Turnier ging und als ehemalige Nummer 14 der Welt mit reichlich Erfahrung und Qualität aufwartete. Janowicz hatte sich zuvor im Halbfinale gegen Ilya Marchenko durchsetzen können und hatte im ersten Satz, der durch sichere Aufschlagspiele geprägt war, den längeren Atem, als Jan-Lennard beim Stand von 5:5 das entscheidende Break kassierte und 5:7 unterlag. Im zweiten Satz sah es zu Beginn nicht besser aus. Mit dem ersten Aufschlagspiel kassierte Struffi das Break zum 0:1 und stand nun unter Zugzwang, konnte dann aber mit dem direkten Re-Break für ausgeglichene Verhältnisse sorgen. Doch Janowicz drückte und profitierte von einem Doppelfehler, der für das nächste Break zum 3:4 sorgte. Doch erneut war der Deutsche umgehend zu Stelle, glich mit einem weiteren Re-Break aus und legte ein weiteres Break zum 6:4 und zum Satzausgleich nach.

Der entscheidende Satz hatte für Struffi frühzeitig einen positiven Verlauf genommen, konnte er Janowicz den ersten Service des Durchgangs zum 2:0 abnehmen und blieb im weiteren Verlauf souverän, um nach 110 Minuten seinen ersten von drei Matchbällen nutzen zu können.

Freudestrahlend erklärte der Turniersieger nach dem Endspiel: “Es ist ein tolles Gefühl, innerhalb eines so kurzen Zeitraums zwei Challenger-Turniere zu gewinnen. In Orleans habe ich wieder eine super Woche erwischt und gute Matches abgeliefert. Das war ein schönes und sehr gut organisiertes Turnier!”

Für den Warsteiner geht es jetzt nach Belgien, wo er beim Challenger in Mons antritt und in der ersten Runde auf den an Position 4 gesetzten Spanier Marcel Granollers trifft.

Hier der Link zum Video des Matchballs.