Official Website of Jan-Lennard Struff

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6:4, 6:3 – Struff feiert in Stettin zweiten Turniersieg bei einem Challenger!

STETTIN – Der Warsteiner Tennis-Profi Jan-Lennard Struff hat im polnischen Stettin seinen zweiten Turniersieg bei einem Challenger-Turnier feiern können. Der 25-jährige Deutsche setzte sich am frühen Sonntagmittag gegen den ukrainischen Qualifikanten Artem Smirnov mit 6:4, 6:3 durch und freut sich über 125 Punkte für die Weltrangliste. Dabei werden in dem am Montag (21.09.) aktualisierten Ranking allerdings auch 90 Punkte für das erreichen des letztjährigen ATP-Halbfinals von Metz herausgerechnet.

Der Titel ist für Struffi auf jeden Fall ein riesiger Erfolg, denn nachdem es in den vergangenen Wochen keine Serien von Matcherfolgen bei Turnieren gab, zeigte der Warsteiner während des Stettiner Challengers großartige und deutlich selbstbewusstere Leistungen!

IMG_5723Dabei startete Jan-Lennard am Dienstag mit einem Sieg in das Challenger-Turnier Nahe der deutschen Grenze. Gegen den 28-jährigen Tschechen Marek Michalicka konnte er nach dem 6:7(6) im ersten Satz mit 6:4 den Satzausgleich erzielen, bevor er im entscheidenden Satz mit zwei Breaks zum 6:3 den Matchgewinn markierte. Am Mittwoch ging es dann gegen Grzegorz Panfil aus Polen, dem er im ersten Durchgang ein Break zur Satzführung abnehmen konnte, bevor danach im zweiten Satz ohne Breakchancen auf beiden Seiten der Tie-Break folgte. Hier behielt der Deutsche aber die Oberhand und erreichte damit das Viertelfinale, in dem der an 1 gesetzte Spanier Pablo Carreno Busta traf. Der Iberer war als 60. der Weltrangliste zum Zeitpunkt des Aufeinandertreffens 88 Plätze vor Struffi lag, der an Position 7 gesetzt in das Turnier ging. Dennoch legte der Warsteiner einen unbeeindruckten Start hin und spielte sich dank einer fantastischen Leistung zum 6:1-Satzgewinn nach lediglich 17 Minuten. Im zweiten Durchgang war der 24-jährige Spanier dann besser im Match. Beide konnten ein Break erzielen, bevor es schließlich in den Tie-Break ging. Hier konnte sich Struffi hochkonzentriert zum 6:1, 7:6(1) und somit ins Halbfinale kämpfen.

Hier ging es gegen Carreno Bustas Landsmann Nicolas Almagro, der als ehemalige Nummer neun der Welt über reichlich Ehrfahrung verfügt und als an Position 6 gesetzter Spieler das Semi-Finale erreichen konnte. Im ersten Duell der beiden erwischte Struff den besseren Start und konnte sich mit dem Break zum 2:0 den entscheidenden Vorteil sichern, um den ersten Satz mit 6:3 für sich zu entscheiden. Der zweite Durchgang gestaltete sich dann lange ausgeglichen, bevor beim Stand von 4:5 aus Sicht des Warsteiners lang anhaltender Regen nach genau einer Stunde Spielzeit eine Unterbrechung zur Folge. Nachdem diese dann beendet wurde, fand Struffi nicht richtig zurück in die Partie. Zuerst kassierte er das Break zum Satzausgleich, bevor er anschließend durch einen weiteren abgegebenen Service 1:4 zurücklag. Doch mit dem Rücken zur Wand spielte sich der Westfale zurück in die Partie und konnte mit einem Re-Break zuerst ausgleichen und kurz darauf nach 102 Minuten nach einem weiteren erzielten Break den Einzug ins Finale des größten polnischen Tennis-Turniers feiern (6:3, 4:6, 7:5).

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Das Endspiel am Sonntagmittag wurde dann bei zwischenzeitlichem Regen zu einer ausgeglichenen Partie, nachdem der Ukrainer Smirnov bei seinem ersten Aufschlagspiel drei Breakchancen von Struff abwehren konnte. Doch der Warsteiner blieb geduldig und konnte zum Ende des ersten Satzes mit dem Break zum 6:4 die Führung erspielen. Die Begegnung blieb auch danach ausgeglichen, aber im entscheidenden Moment war der Deutsche wieder zur Stelle. Das Break zum 5:3 war quasi die Vorentscheidung, bevor Jan-Lennard nach 77 Minuten erstmals nach seinem Erfolg beim Challenger von Heilbronn im Mai 2014 einen Turniersieg feierte.

Struffi erklärte kurz nach dem Triumph: “Als ich zu Beginn der Turnierwoche auf das Tableau geschaut hatte, hätte ich aufgrund der starken Konkurrenz nicht gedacht, das Turnier gewinnen zu können. Es war insgesamt ein schwieriges Turnier mit mehreren knappen Matches. Aber ich bin glücklich, das Turnier gewonnen zu haben und meine Freundin Nina wird in unserer Wohnung bestimmt noch einen passenden Platz für den Pokal finden. Ansonsten bekommen ihn meine Eltern.”

 

Fotos: Facebook