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Der Wahnsinn hat einen Namen: TC BW Halle! Titelverteidigung nach Thriller im Saisonfinale

HALLE/NEUSS – Es gab nicht viele, die vor drei Wochen an diesen am Ende sensationellen Titelgewinn des TC Blau-Weiss Halle in der Tennis-Point Bundesliga geglaubt hatten. Doch die wenigen, dessen Optimismus ungebrochen war, sollten am vergangenen Sonntag (16.08.2015) Recht behalten. Nachdem die Westfalen, für die der Warsteiner Jan-Lennard Struff wieder an den Start ging, in der Vorwoche (09.08.) den bis dato ungeschlagen an der Tabellenspitze stehende TK Kurhaus Lambertz Aachen mit einem saftigen 5:1 von den heimischen Tennisplätzen fegen konnten, stand am letzten Spieltag ein Finale an, das in keinem Drehbuch hätte besser geschrieben werden können.

Punkt- und Matchgleich gingen Aachen und Halle in das Saisonfinale, an dem die Rheinländer im Derby auf den starken Aufsteiger aus Köln trafen und die Blau-Weißen aus Halle wenige Kilometer nord-östlich in Neuss gastierten.

Während die Begegnung in Aachen auf feuchtem Untergrund, aber dennoch wie gewohnt ausgetragen wurde, verzögerte sich die Begegnung in Neuss und musste schließlich sogar Indoor ausgetragen werden. Davon ließen sich die Gäste allerdings nicht beirren und starteten konzentriert mit drei Siegen im Einzel, wobei Struff seine Begegnung 7:5, 6:1 gegen Antonio Veic aus Kroatien gewann. Im Fernduell stand es nach den Einzeln jeweils 3:1 für die Titelkandidaten und damit mussten die Doppel für die Saisonentscheidung sorgen. Und hier konnte der Warsteiner zusammen mit Kollege Robin Haase gegen Filippo Volandri und Adrian Ungur einen 6:3, 6:7, 10:7-Sieg einfahren und somit einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Titelverteidigung machen, weil auch das Duo Pütz/Zynga für Halle mit einem 6:3, 6:1 erfolgreich war und den 5:1-Erfolg ebneten.

Jetzt mussten die Blau-Weißen Westfalen zittern und auf die Ergebnisse aus Aachen hören. Hier konnten Berloqc und Bachinger für die Gastgeber einen souveränen 6:0, 6:2-Sieg einfahren, bevor es im letzten Doppel deutlich spannender wurde. Florian Mayer und Wimbledon-Doppelhalbfinalist Philipp Petzschner trafen auf Struffs guten Kollegen Dustin Brown und Oscar Otte und die Kölner zeigten ein nahezu optimales Match. Mit 6:4 und 6:4 siegten die Domstädter schließlich und sorgten dafür, dass die Westfalen im Umkehrschluss ein mehr gewonnenes Match auf ihrem Konto hatten und den Gewinn der Meisterschaft in den Tasche. In Neuss brachen, zumindest bei den Halle-Akteuren und -Anhängern, alle Dämme und der vierte Titel nach 1995, 2006 sowie 2014 konnte ausgelassen gefeiert werden.

Hier gibt es die Abschlusstabelle.

 

Foto: Instagram/tennispointde