Official Website of Jan-Lennard Struff

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3:6, 7:6, 3:6 – Struffs Kampfleistung gegen späteren Turniersieger Kohlschreiber in Kitzbühel unbelohnt

KITZBÜHEL – Mit einer großen kämpferischen Leistung meldete sich der Warsteiner Tennis-Profi Jan-Lennard Struff am Dienstag (04.08.) gegen Landsmann Philipp Kohlschreiber zu Wort. In der ersten Runde des ATP-Turniers im österreichischen Kitzbühel traf der 25-Jährige auf den sechs Jahre älteren, gebürtigen Augsburger. Dabei konnte Struff nach zuletzt nicht zufrieden stellenden Auftritten mit der gelungenen Qualifikation für das Hauptfeld und einer in der ersten Runde folgenden starken Leistung auf dem Center Court auf sich aufmerksam machen.

Dabei war der erste Satz allerdings noch klar in den Händen des Routiniers Kohlschreiber, der das erzielte Break zum 1:2 bis zum 3:6 nach 31 Minuten verteidigen konnte. Doch im folgenden Durchgang war dem Warsteiner deutlich anzumerken, dass er immer besser ins Match gefunden hatte. So erkämpfte sich Struffi beim Stand von 2:1 seine erste Breakchance, die sein Gegenüber jedoch tadellos abwehren konnte. In der Folge zeigten beide jeweils sichere Aufschlagspiel, zündete Struff zudem einige Male durch wuchtige Services mit Geschwindigkeiten um die 200 km/h seine an diesem Tag stärkste Waffe. In Bedrängnis kam der Westfale dann jedoch beim Stand von 5:5, als Kohlschreiber mit einer Breakchance kurz vor der Vorentscheidung stand. Doch Jan-Lennard wehrte diese Gelegenheit ab, ging mit 6:5 in Führung und kurz darauf in den folgenden Tie-Break. Hier startete Struffi mit dem Mini-Break zum 2:0 optimal in die Satzverlängerung. zwar konnte Kohli zum 2:2 kontern, doch am Ende sicherte sich der Warsteiner den Durchgang nach dem 7:5-Erfolg im Tie-Break.

Es folgte der entscheidende dritte Satz, in dem beide dem Publikum auf dem Center Court ein abwechslungsreiches Match mit starken Ballwechseln boten. Doch mit dem Break zum 2:4 erspielte sich Kohlschreiber den entscheidenden Vorteil, auf den Struff, der nach 114 Minuten zwei Break- und Matchbälle abwehren konnte, keine Antwort mehr geben konnte und nach 117 Minuten schließlich mit 3:6, 7:6 und 3:6 gegen den späteren Turniersieger unterlag.