Official Website of Jan-Lennard Struff

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2:6, 5:7 – Trotz achtbarer Leistung gegen Olympiasieger Murray: Struff scheidet im ATP-Viertelfinale aus
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Erreichte in Wien das vierte ATP-Viertelfinale seiner Karriere: Jan-Lennard Struff unterlag Olymipiasieger Andy Murray 2:6, 5:7.

WIEN – Es war sicherlich eines der größten Highlights, der bisherigen Profi-Karriere von Tennis-Spieler Jan-Lennard Struff. Der 24-jährige Warsteiner traf am Freitagnachmittag im Viertelfinale der Erste Bank Open in Österreichs Hauptstadt Wien auf den drei Jahre älteren Andy Murray – bekannt als zweimaliger Grand Slam-Champion, aktueller Olympiasieger, Gewinner zahlreicher ATP-Turniere, ehemalige Nummer Zwei der Welt und aktuelle Nummer 11 der Tennis-Weltrangliste.

Doch trotz der großen Einlauf-Show vor dem Aufeinandertreffen mit einem herausragenden Gegner vor knapp 9000 Zuschauern in der nahezu ausverkauften Wiener Stadthalle bewies Struff Nervenstärke und zeigte sich unaufgeregt. Auch wenn er in seinem ersten Aufschlagspiel direkt einen Breakball abzuwehren hatte, konnte der Westfale nach Murrays folgendem Zu-Null-Service-Game ein selbiges zum 2:1 Nachlegen. Allerdings nutzte der Schotte beim Stand von 2:2 einen von zwei Breakbällen, wodurch er sich einen entscheidenden Vorteil erspielen konnte, den er mit einem weiteren abgenommenen Service zur Satzentscheidung ausspielte. Nach 33 Minuten nutze der Brite den ersten von drei Satzbällen zum 2:6 aus.

Doch die aktuelle Nummer 52 der Welt steckte nicht auf und steigerte sich im zweiten Durchgang des Matches, das durch den renommierten brasilianisches Referee Carlos Bernardes geleitet wurde. Angetrieben vom mitfieberndem Publikum zeigten beide Akteure zahlreiche und begeisternde Ballwechsel, die die Zuschauer auch mit lautstarkem Applaus honorierten. Und der Warsteiner zeigte sich auf den Punkt konzentriert, als sich ihm Breakchancen ergaben und er seinem Kontrahenten das Aufschlagspiel zur 3:1-Führung abnehmen konnte. Allerdings spielte der zweifache Grand Slam-Champion (US Open 2012, Wimbledon 2013) im direkt folgenden Service-Game von Jan-Lennard seine Routine aus und sicherte sich mit dem Re-Break wieder ausgeglichene Verhältnisse. Diese blieben bis zum 5:5 bestehen, bis der Schotte sich erneut zwei Breakbälle erspielte und den zweiten davon zum 5:6 nutzte. Somit servierte Murray zum Matchgewinn, den er nach 86 Minuten mit dem ersten verwandelten Matchball feiern durfte.

Für Struffi, der eine engagierte und kämpferische Leistung gegen einen der besten Spieler der Welt zeigte, bleibt ein zufriedenstellender Rückblick auf eine Woche, die dem 24-Jährigen nicht nur 45 Weltranglistenpunkte brachte, sondern am kommenden Montag auch einen Platz unter den Top 50 im Ranking bereitstellt.

Sein schottischer Kontrahent, der im Halbfinale auf den Serben Viktor Troicki treffen wird, hatte im Interview nach der Begegnung lobende Worte für den Warsteiner parat: “Ich muss gestehen, dass ich Jan-Lennard Struff vor dem Match nicht kannte. Aber er hat ein gutes Spiel gemacht und hat, auch durch seine Größe bedingt, einen guten Service. Auf dem schnellen Boden hat er starke Bälle gespielt und ich musste wirklich kämpfen. Er hat ein risikoreiches Tennis gespielt, wodurch er einige Fehler mehr gemacht hat.”

Erste Bank Open Wien, Viertelfinale: Jan-Lennard Struff (GER) – Andy Murray (GBR) 2:6, 5:7

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Die Statistiken zum Match: Struff vs. Murray.